Leichtathletik-Weltverband wehrte sich gegen Veröffentlichung: Mindestens 30% der Weltathleten sind gedopt

30 Prozent der WM-Teilnehmer von 2011 haben Doping eingeräumt. Der Leichtathletik-Weltverband hatte sich lange gegen die Veröffentlichung der Befragung gewehrt.

Etwa 30 Prozent der Starter der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2011 im südkoreanischen Daegu haben angegeben, Dopingmittel genommen zu haben. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Tübingen und der Harvard Medical School im Auftrag der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada). Der Leichtathletik-Weltverband IAAF hatte sich jahrelang gegen die Veröffentlichung gewehrt. Zudem gaben 45 Prozent der Sportler bei den Panarabischen Spielen 2011 an, gedopt zu haben.

Die Ergebnisse unterscheiden sich stark von den offiziellen Dopingtests mit biologischen Messverfahren. Bei der WM in Daegu waren nur 0,5 Prozent der Tests positiv ausgefallen, bei den Panarabischen Spielen 3,6 Prozent.

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