Orkantief „Sebastian“ richtete mehrere Schäden in Norddeutschland an

Ein früher Herbststurm tobt über Deutschland: In Hamburg wird ein Mann von einem Baugerüst erschlagen. Bei der Bahn sind viele Strecken blockiert. Und an der Nordsee fallen etliche Fährverbindungen aus.

Als erster großer Herbststurm des Jahres hat Orkantief „Sebastian“ den Norden und Nordwesten Deutschlands getroffen. In Hamburg wurde ein Mann von einem Baugerüst erschlagen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am Mittwoch vor Orkanböen, die in einzelnen Fällen Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern erreichen könnten.

Etliche Bäume stürzten um, wodurch es etwa in Nordrhein-Westfalen zu Behinderungen im Bahnverkehr kam. Der Wind beschädigte Autos und Gebäude; Dachziegel flogen umher. An der Nordsee fielen viele Fährverbindungen aus. Zuvor hatte „Sebastian“ bereits die Niederlande erreicht. Am Amsterdamer Flughafen Schiphol wurden zeitweise Start- und Landebahnen geschlossen.

Die DWD-Meteorologen erwarteten für Mittwoch im Norden und Nordwesten schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. An Nord- und Ostsee und im höheren Bergland könnten schwere Sturmböen und orkanartige Böen mit bis zu 115 km/h auftreten. Im Binnenland wehe der Wind vielfach mit starken bis stürmischen Böen von bis zu 75 km/h und einzelnen Sturmböen von bis zu 85 km/h, hieß es in der Vorhersage vom Mittwochnachmittag.

Powered by WPeMatico

Similar posts