Seit 20 Jahren fällt der IQ: Wieso sich unsere Intelligenz offenbar zurückentwickelt

Nach einem ständigen Anstieg der durchschnittlichen IQ-Testergebnisse kommt es seit gut 20 Jahren zu Rückgängen. Doch woran liegt das?
Nach der Einführung der ersten Intelligenztests haben sich die Ergebnisse in der westlichen Welt lange und kontinuierlich verbessert – vermutlich wegen Fortschritten bei der Ernährung und der Bildung. Das nennt man in der Forschung seit den 1990er-Jahren den Flynn-Effekt nach dem neuseeländischen Politologen James Flynn, der diesen Effekt 1984 erstmals für die USA beschrieb.

Doch ungefähr seit den 1990er-Jahren scheint es in verschiedenen Ländern der westlichen Welt Anzeichen zu geben, dass es mit dem IQ im Schnitt wieder leicht abwärts geht. Es ist die Rede von – hochgerechnet – sieben bis zehn IQ-Punkten pro Jahrhundert, wie das britische Wissenschaftsblatt New Scientist berichtet. Die Ergebnisse sind nicht unumstritten, um es mit der Stilfigur der doppelten Verneinung vorsichtig zu formulieren, wurden aber bereits in einigen Ländern bestätigt.

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