Große Konkurrenz im Onlinegeschäft: Toys ‚R‘ Us meldet Insolvenz in den USA an – Andere Standorte weltweit sind nicht betroffen

Am Ende war die Onlinekonkurrenz zu stark: Die US-Spielzeugkette will sich im Zuge eines Insolvenzverfahrens sanieren. Der deutsche Ableger soll nicht betroffen sein.
Die US-Spielzeugkette Toys ‚R‘ Us hat Insolvenz angemeldet. Vor allem wegen der wachsenden Konkurrenz im Onlinegeschäft kamen immer weniger Kunden in die weltweit mehr als 1.600 Läden des Unternehmens. Es handelt sich um eine der größten Insolvenzen eines Fachhändlers in den USA.

Das Ende für die Spielzeugkette bedeutet der Schritt allerdings nicht. Viele Einzelhändler versuchen im Insolvenzverfahren ihre unrentablen Läden zu schließen und parallel dazu das Onlinegeschäft auszubauen. Auch im Fall von Toys ‚R‘ Us laufen die Geschäfte erst einmal weiter, Kredite werden aber zunächst nicht mehr bedient. Das Unternehmen teilte mit, im Rahmen der Insolvenz einen Neukredit in Höhe von mehr als drei Milliarden Dollar von einer von JPMorgan angeführten Bankengruppe sowie von früheren Kreditgebern erhalten zu haben. Dieser müsse vorrangig bedient werden. Diese Summe müsse noch vom Gericht genehmigt werden, hieß es. Der Kredit soll dem Unternehmen zufolge die Fortsetzung des Geschäftsbetriebs sicherstellen.

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