Psychopathische Kriegstreiber sehnen sich weiter nach Regime Change in Syrien und verweigern Hilfe zum Wiederaufbau

Der Westen will sich nicht am Wiederaufbau Syriens beteiligen, solange Präsident Assad im Amt bleibt. Nicht das Ende der Gewalt, sondern Assads Abtritt sei Voraussetzung für ein stabiles Syrien. Derweil schreitet der Wiederaufbau des Landes voran – auch ohne den Westen.

Am Rande der UN-Vollversammlung haben sich auch die sogenannten „Freunde Syriens“ getroffen. Das Bündnis aus NATO-Staaten, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich, die Türkei und Deutschland, und den Golfstaaten Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten hat sich Anfang 2012 gegründet und arbeitet seitdem am Sturz der syrischen Regierung unter Präsident Baschar al-Assad. Zu diesem Zweck haben sie islamistische Aufständische massiv unterstützt – beispielsweise mit der Lieferung tausender Tonnen Kriegsgerät.

Kommentar: Wie makaber, dass sich diese Gruppe als „Freunde Syriens“ bezeichnet! „Freunde des Imperialismus“ würde besser passen.

Wie Großbritanniens Außenminister Boris Johnson am Montag nach dem Treffen laut der Agentur Reuters erklärte, werden sich die „Freunde Syriens“ nicht am Wiederaufbau des maßgeblich von ihnen zerstörten Landes beteiligen, solange es keinen politischen Übergang „weg von Assad“ gebe.

„Wir glauben, dass der einzige weiterführende Weg in einem politischen Prozess besteht, und den Iranern, den Russen und dem Assad-Regime klargemacht werden muss, dass wir den Wiederaufbau Syriens nicht unterstützen, solange es keinen politischen Prozess gibt. Und das bedeutet, wie auch die UN-Resolution 2254 sagt, einen Übergang weg von Assad, so Johnson.

Der Minister hat die besagte Resolution des UN-Sicherheitsrates offenbar nicht gelesen, denn dort ist von einem Übergang ohne Assad nicht die Rede. Der syrische Präsident wird darin namentlich gar nicht erwähnt. Es gibt keine vom UN-Sicherheitsrat verabschiedete Resolution, die einen Rücktritt Assads verlangt.

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