„Freiwillige Spione des Westens“: Erdogan kritisiert Türken, die im Westen studieren

Eine Rede des türkischen Präsidenten in den USA sorgt für Aufregung. In der Rede in New York wirft er jungen Türken, die im Westen studieren, vor, als „freiwillige Spione“ des Westens zurückzukehren. Dabei haben seine eigenen Kinder im Westen studiert.
Wie die britische Zeitung The Telegraph berichtet, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan während einer Rede in den USA, dass junge Türken, die im Westen studieren, als „freiwillige Spione“ zurückkehren – dabei haben drei seiner eigenen Kinder in den USA studiert.

Der türkische Staatschef sagte bei einer Veranstaltung in New York:

Diejenigen, die zur Bildung in den Westen geschickt wurden, kamen nur mit der Kultur des Westens zurück und verloren ihre Identität. Diejenigen, auf deren Lösung das Land wartete, kamen als freiwillige Spione des Westens zurück.

Erdogan ist der Vater von vier erwachsenen Kindern, von denen drei über Abschlüsse US-amerikanischer Universitäten verfügen. Seine Tochter Esra und sein Sohn Bilal studierten beide an der Indiana University, während seine andere Tochter Sumeyye einen Master-Abschluss von der University’s School of Public and Environmental Affairs hat.

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