Australien: Der unheimliche Black Mountain

Die im Nordosten Australiens gelegene Provinz Queensland ist normalerweise für ihr feuchtheißes Klima und ihre üppige Vegetation bekannt. Hier wachsen nicht nur Palmen, sondern auch die berühmten Eukalyptusbäume, in deren Wipfeln drollige Koalabären ihren Hunger stillen. Doch inmitten dieses tropischen Paradieses steht ein Berg, der so gar nicht zu der sonstigen Landschaft passen mag – der Black Mountain.

Auf den ersten Blick hat man den Eindruck, Riesen hätten hier ihre Kohlevorräte abgeladen. In der Tat wirkt das wuchtige Felsmassiv wie eine riesige Kohlenhalde.

Kein Wunder, dass dieses düstere Gebilde bereits den Ureinwohnern eine (un-)heilige Scheu einjagte. So dunkel wie die Felsen, aus denen der Black Mountain besteht, sind die Geschichten, die sich um ihn ranken.

Von seltsamen Kreaturen, die ihn bevölkern, ist da die Rede, von unerklärlichen Lichtern und von Menschen, die den Berg aufsuchten und niemals zurückkehrten.

Australien ist reich an solch geheimnisumwitterten Bergen, man denke etwa an den Uluru oder Ayers Rock im australischen Outback oder an den Hanging Rock unweit von Melbourne – Schauplatz der Mystery- Geschichte „Picknick am Valentinstag“. Eines steht fest – der australische Kontinent hatte geologisch gesehen eine unruhige Vergangenheit.

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