SOTT FOKUS: Etwas stinkt gewaltig: Das Las Vegas Massaker und Ockhams Rasiermesser

Mit 59 toten Menschen und über 500 Verletzten war das Blutbad am letzten Sonntag in Las Vegas der „schlimmste“ Amoklauf in der US-Geschichte und übertraf somit die zuvor höchste Zahl an Todesopfern im Orlando Nachtklub-Massaker im Juni 2016. Gerade als Leute anfingen darüber zu reden, wie lange es schon her ist seit dem die letzte (große) Massenerschießung in der US von A stattgefunden hat…

Die offizielle Erklärung für dieses unverfrorene Massaker lautet; dieser Amoklauf am 1. Oktober war ausschließlich das Resultat eines einzigen wohlhabenden Weißen, 64 Jahre alten, amerikanischen Rentners, mit dem Namen Stephen C. Paddock, der seinen Wohnsitz in Mesquite, Nevada, hatte, zahlreiche andere Grundstücke im ganzen Land besessen hat und zusätzlich ein häufiger Besucher der „Stadt der Sünde“ war. Ohne ersichtliches Motiv hat Paddock im Alleingang ein ganzes Arsenal schwerer Geschütze und tausender Kugeln Munition erworben, um bei einem Country-Musikfestival mit dem Namen „The Village“, in dem Open-Air-Konzertareal am Südende des Las Vegas „Streifens“, eine ganze Menschenmenge erschossen. Und das alles aus zwei zerbrochenen Fenstern im Zimmer 135, aus der 32. Etage des Hotels Mandalay Bay Resort & Casino.

Trotz der anfänglichen Behauptung vom „IS“ – mit freundlicher Genehmigung von Rita Katz zwielichtigen SITE Geheimdienst-Maskerade, – dass Paddock erst vor ein paar Wochen „das Licht des Jihadi Himmels entdeckt hat“ und den feineren Genüssen, die Las Vegas zu bieten hat, abgesagt hat und dann „Soldat des Kalifat“ geworden ist, haben die Ermittler inzwischen bekanntgegeben, dass es keine glaubwürdigen Verbindungen zwischen ihm und dem internationalen Terrorismus gibt. Leider wird niemand jemals die Möglichkeit haben, Paddock über seine Motive zu befragen oder ob er Komplizen hatte, denn zu dem Zeitpunkt als die Polizeibehörde von Las Vegas die Tür von Zimmer 135 um 23:20 Uhr aufbrach, hatte Paddock bereits eine Kugel gefressen. Warum er sich selbst umgebracht hat, nachdem er ein ausgeklügeltes Kamera-System aufgebaut hatte, dass ihn davor warnen sollte, wenn sich Sicherheitspersonal seinem Zimmer näherte, bleibt dabei ungeklärt. Warum sollte er sich umbringen, nachdem er 100.000 Dollar in die Philippinen überwiesen hatte, wo seine Freundin auf ihn wartete? Heute gab der Las Vegas Sheriff Lombardo eine weitere Pressekonferenz, in der er uns mitteilte, dass es keine Beweise dafür gibt, dass Paddock geplant hatte zu entkommen, er jedoch die Beweise für diese Behauptung der Öffentlichkeit nicht zugänglich machen kann.

Paddock hatte keine Vorstrafen, keine gewalttätige Vergangenheit, keine Militärerfahrung, war kein „leidenschaftlicher Waffennarr“, hatte keine bestimmten religiösen oder politischen Ansichten und war den Strafverfolgungsbehörden zuvor nicht bekannt. Nichtsdestotrotz behaupten die Behörden, dass dieser Mann für die Planung und Durchführung – unter großen persönlichen Kosten und einer normalerweise für so eine Tat notwendigen signifikanten technischen und fachlichen Schulung – verantwortlich ist. Es war eine Operation, bei dem er 1.000 Kugeln aus 23 „modifizierten halbautomatischen Waffen“ in die Menschenmenge unter ihm, im Verlauf von 11-12 Minuten abfeuerte und somit zu Amerikas irrsinnigstem (und dennoch disziplinierten) Amokschützen aller Zeiten mutierte.

Somit ist der Fall abgeschlossen, oder etwa nicht? Für die Behörden mag dies vielleicht der Fall sein, aber viele Menschen in der breiten Öffentlichkeit nehmen diese Geschichte nicht ab und das aus gutem Grund.

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