Astronomen meinen: „Wir haben die Hälfte der fehlenden Materie im Universum gefunden“

Bislang lediglich theoretisch beschrieben, haben zwei Astronomenteams erstmals die bislang fieberhaft gesuchten Materie-Verbindungen zwischen den Galaxien gefunden. Es ist der erste Nachweis von etwa der Hälfte jener gewöhnlichen Materie im Universum (Protonen, Neutronen und Elektronen) die zwar anhand von astrophysikalischen Beobachtungen als eigentlich vorhanden berechnet und vorhergesagt, bislang jedoch noch nicht nachgewiesen werden konnte. Was die Wissenschaftler hierbei jedoch nicht gefunden haben, ist Dunkle Materie – auch wenn dies in einigen Nachrichtenmeldungen dazu so behauptet wird.

Kommentar: Lesen Sie unser neues Buch und erfahren Sie warum die Mainstream-Astronomen so viele Probleme mit ihren Beobachtungen haben. Auch in Bezug auf die sogenannte „dunkle Materie “ hat der Autor interessantes zu berichten.

Orsay (Frankreich)/Edinburgh (Großbritannien) – Neben der sogenannten Dunklen Materie, die mit der für uns sicht- und erfahrbaren Materie und sogar mit dem Licht nicht, wechselwirkt (daher der Name…) und sich nur durch ihre Wechselwirkung mit der Gravitation verrät, rätselten Astronomen und Astrophysiker auch darüber, wo die Hälfte der normalen Materie zu finden sei, die zwar mittels Rückschlüssen anhand von Beobachtungen existieren sollte, bislang aber nicht entdeckt werden konnte. Insgesamt sollte es von dieser normalen Materie schließlich etwa doppelt so viel geben, wie jene Menge, die bislang beobachtet wurde.

Zwei unterschiedliche Team von Astrophysikern und Astronomen haben nun die Hälfte dieser bislang „fehlenden Materie“, sogenannte Baryonen entdeckt, die Verbindungen in Form diffuser Gas-Filamente zwischen den Galaxien darstellen (s. Abb.) und haben damit das Problem der fehlenden Baryonen gelöst.

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