Angeblich im „Kampf gegen Kokain“: USA unterminiert Friedensplan in Kolumbien

Die Vereinigten Staaten machen Druck auf Kolumbiens Präsident Santos. Dieser setzt in weiterer Folge zentrale Friedensvereinbarungen faktisch außer Kraft. Es geht dabei vor allem um die FARC und die Situation in den Koka-Anbaugebieten.

Trotz Rückendeckung durch den UN-Sicherheitsrat, europäischen Finanzierungszusagen und der Einsatzbereitschaft von Garantiestaaten: Die USA wollen den Friedensprozess in Kolumbien vorerst nicht länger unterstützen. Sie halten die Auszahlung der vom Kongress bereits genehmigten Millionen an Unterstützungsgeldern zurück.

Zahlreiche tödliche Angriffe auf kolumbianische Bauern, Indigene und Friedensaktivisten stehen damit im Zusammenhang mit einem direkten Einwirken vonseiten der US-Regierung. Präsident Juan Manuel Santos schickt mittlerweile auch offiziell Truppen in die Anbaugebiete der Kokapflanzen.

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