Langsam aber sicher – Der Irak wehrt sich: „Ami go home!“

Washington ist zunehmend über den Irak und den Iran frustriert. Bagdad lässt US-Außenminister Tillerson gegen die Wand laufen. Die US-Militärs, die den IS als Vorwand für eine Rückkehr in den Irak genutzt hatten, sollen nach Hause gehen.
Bei seinem jüngsten Besuch in Saudi-Arabien am 22. Oktober drängte US-Außenminister Rex Tillerson auf engere Beziehungen zwischen der Golfmonarchie und dem Irak. Dabei lockte er den anwesenden irakischen Regierungschef Haider al-Abadi mit großen saudischen Investitionen zum Wiederaufbau des von der US-Kriegsmaschinerie immer noch weitgehend zerstörten Zweistromlandes. Wachsende und starke Beziehung zwischen Saudi-Arabien und dem Irak seien „entscheidend“, um die kollektive Sicherheit in der Region und die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Islamischen Staat zu stärken. Das sollte das Zuckerbrot für Bagdad sein.

Dann – offensichtlich immer noch überzeugt von der absoluten Macht des unverzichtbaren Imperiums in Washington, als dessen Vertreter er auftrat – knallte Tillerson mit der Peitsche und versuchte dem irakischen Ministerpräsidenten zu diktierten, dass erstens „alle ausländischen Kämpfer den Irak verlassen“ müssten. Damit zielte er auf die kampfstarken Einheiten der Iranischen Revolutionären Garden (IRG), die Teheran auf Bitten der Regierung in Bagdad als Militärhilfe gegen den IS in den Irak entsandt hatte.

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