Prostata-Medikamente führen zu ernsthaften Nebenwirkungen

Bei einer gutartigen Prostatavergrösserung werden häufig Medikamente mit den Wirkstoffen Dutasterid (Avodart) oder Finasterid (z. B. Proscar) verschrieben. Untersuchungen haben ergeben, dass Avodart nicht nur Erektionsstörungen verschlimmern, sondern auch das Risiko für Diabetes, hohe Cholesterinwerte und eine Fettleber erhöhen kann. Auch Finasterid stellt aus ähnlichen Gründen keine Alternative dar. Bei Prostatabeschwerden sollte man daher abwägen, ob das Mittel erforderlich ist oder ob man nicht zunächst natürliche Massnahmen testen möchte.

Medikamente bei Prostatabeschwerden

Mit zunehmendem Alter leiden Männer immer häufiger unter einer Prostatavergrösserung. Bei der sog. benignen Prostatahyperplasie (BPH) handelt es sich – im Gegensatz zu einer Prostatavergrösserung durch Prostatakrebs – um eine gutartige Form der Prostatavergrösserung. Dennoch sind die Beschwerden, die eine BPH auslöst, alles andere als angenehm: Es kommt zu Problemen beim Wasserlassen. Einerseits verspürt man häufiger einen starken Harndrang (auch nachts), andererseits hat man das Gefühl, dass sich die Blase nie vollständig leert. Man spricht vom sog. Restharngefühl.

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