Trump-Rückzieher: Jetzt doch keine Freigabe aller Kennedy-Akten

US-Präsident Donald Trump nimmt die Bedenken seiner Geheimdienste ernst und hat die geplante Freigabe aller geheimen Akten zum John F. Kennedy-Attentat (vorerst) abgesagt.

Kommentar: Trump: „Ich werde Veröffentlichung der Kennedy-Akten erlauben“

Am 26. Oktober 2017 lief die Frist ab, die der US-Kongress 1992 per Gesetz (dem President John F. Kennedy Assassination Records Collection Act) gesetzt hatte, um die bislang geheimen Akten zu dem Attentat auf John F. Kennedy freigeben zu dürfen, sofern es der amtierende Präsident anordnet (wir berichteten). Trump hatte auch bereits signalisiert, keine Einwände dagegen zu haben und alle noch unter Verschluss stehende Dokumente zum Stichtag der Öffentlichkeit online zur Verfügung stellen zu wollen, doch nun hat er sich den Bedenken der US-Geheimdienste gebeugt und nur die Herausgabe von 2.891 Akten genehmigt.

Die restlichen Akten sollen noch von FBI, CIA sowie anderen Geheimdiensten genauer geprüft werden, inwieweit ihre Herausgabe nicht die nationale Sicherheit gefährden, so Trump, denn er wolle einen potenziell unwiderruflichen Schaden für die Sicherheit der USA vermeiden.

Kommentar: Vor was haben die Geheimdienste angst? Vielleicht vor der erwiesenen Tatsache dass Oswald nicht der eigentliche Täter war, sondern eine Verschwörung gegen Kennedy in den höchsten Ebenen der Geheimdienste und Regierung stattgefunden hat….

In der Pressemitteilung heißt es, dass die zur Diskussion stehenden JFK-Akten sensible Daten enthalten und ihre jetzige Veröffentlichung nicht nur die militärische Sicherheit, Nachrichtendienste und die Strafverfolgung gefährden, sondern auch die internationale Beziehungen schaden könnte.

Man rechne damit, dass die Dokumente spätestens Ende April 2018 endlich freigegeben werden können – allerdings soll die CIA diesen Termin bereits relativiert und angedeutet haben, dass die restlichen Akten »irgendwann« freigeben werden.

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