Nazca ist überall: Weltweit gigantische Symbole aus der Luft entdeckt

Die „Giant Desert“-Figuren aus Colorado

Wer die Nazca-Linien aus Peru kennt, erlebt in der Colorado-Wüste (USA) ein Déjà-vu: Dort findet man die sogenannten Blythe Intaglios, die man mittlerweile auch als amerikanische Geoglyphen bezeichnet. Was die wenigsten wissen: Im Südwesten der USA gibt es allein über 600 anthropomorphe Geoglyphen – also menschliche Figuren im Wüstensand, die häufig nur aus der Luft als solche erkennbar sind. Okay, sie sind etwas kleiner und in der Wüste Colorados handelt es sich auch „nur“ um sechs einzelne Figuren die jeweils knapp 300 Meter auseinander liegen. Doch beeindruckend sind sie allemal.

1931 wurden sie erstmalig von einem Piloten, George Palmer, auf dem Weg von Hoover Damn nach Los Angeles entdeckt. Erst 1952 sandte man Archäologen vom Smithsonian Institut sowie von der National Geographic Society dorthin, um die Gegend genauer zu erkunden. Man brauchte allerdings nochmals 5 Jahre, um Zäune um die Geoglyphen zu setzen und sie zu restaurieren. Die sogenannten „Giant Desert Figures“ wurden bereits während des zweiten Weltkriegs bei Truppenübungen von General George S. Patton in Mitleidenschaft gezogen.

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