Giftgasangriff Syrien: Russische Militärexperten finden technische Widersprüche im UN-Bericht

Russische Militärspezialisten haben im Bericht der Vereinten Nationen zum mutmaßlichen Giftgasangriff auf die syrische Stadt Chan Scheichun mehrere technisch-physikalische Ungereimtheiten entdeckt, die die Schuldzuweisung an die Regierungsarmee Syriens in Frage stellen.

Vor allem könne die Behauptung nicht stimmen, dass es eine Su-22 der syrischen Luftwaffe gewesen sei, die Anfang April eine Fliegerbombe mit dem Nervengas Sarin in dem Ort abgeworfen habe, erklärte ein Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums am Donnerstag auf einer extra einberufenen Pressekonferenz in Moskau.

Bombenabwurf aus 5 km Entfernung unmöglich

Das besagte Flugzeug sei in der Tat am 4. April 2017 zwischen 06.30 und 07.00 Uhr über der Gegend geflogen, jedoch in einer Entfernung von mindestens fünf Kilometer von Chan Scheichun, sagte der Sprecher.

Deshalb habe ihm „jede physikalische Möglichkeit gefehlt“, über diesem Ort eine Bombe abzuwerfen.

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