ARD bringt Eilmeldung von Massaker in Texas während „Tatort“, vergisst aber zum Beispiel Blutbäder in Syrien und Co.

Der „Tatort“ in der ARD am Sonntagabend ist eine Institution. Millionen Deutsche versammeln sich auf den Sofas der Republik – einige von ihnen wollen in dieser Gemütlichkeit offenbar nicht gestört werden. Der Beweis: Ihre Reaktion auf die Nachricht zum Tod von 26 Menschen.

Während die ersten Informationen zur Schießerei in Texas, bei der 26 Menschen ums Leben kamen, bekannt wurden, sahen Millionen ARD-Zuschauer in Deutschland den „Tatort“. Als sich das Ausmaß des Massakers abzeichnete, reagierte die Regie des öffentlich-rechtlichen Senders und sendete eine Eilmeldung zu den Geschehnissen in den USA per Laufband über die Mattscheibe.

Davon fühlten sich viele Zuschauer gestört und ließen ihrem Unmut auf Twitter freien Lauf. „Eine Eilmeldung wäre, wenn Merkel zurücktritt. Aber doch nicht Sutherland in Texas“, schreibt ein Nutzer. Die Ereignisse im US-Staat wären zu weit weg, sind sich viele Twitter-Kommentatoren einig. Außerdem würden jeden Tag viele Menschen durch den Gebrauch von Schusswaffen sterben.

Kommentar: Und besonders in den Krisenherden wie in Syrien, Afghanistan etc., wo die USA der Verursacher ist – verdeckt und unverdeckt.

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