Machtspiel? Ein Blick hinter die Anti-Korruptions-Kampagne in Saudi-Arabien

Das Anti-Korruptions-Komitee Saudi-Arabiens hat am Sonntag rund 40 einflussreiche Personen festgenommen, darunter Mitglieder der königlichen Familie. Damit sollen laut dem saudischen Militärexperten Abdallah Ganim al Qahtani junge und moderne Politiker in den Vordergrund gerückt werden, die das Königreich führen sollen.

Kommentar: Saudischer König entlässt viele Minister und Prinzen wegen Korruption

„Diese Erlässe des Königs stehen im Einklang mit dem Plan zur allseitigen Entwicklung und zu Reformen, die alle Sphären betreffen sollen“, sagte al Qahtani in einem Gespräch mit Sputnik. „Die neue Strategie des Königreichs zielt auf die Beförderung junger, moderner Anführer ab, die besser für ein Königreich passen, das es zum Jahr 2030 geben soll“.

Dass der König den Kronprinzen an die Spitze des nationalen Anti-Korruptions-Komitees gestellt habe, zeuge von „einer ernsthaften Absicht des Königs und seiner Regierung, Korruptionsverbrechen jeder Art aufzudecken und zu untersuchen“. Solche Handlungen sollen den Saudis eindeutig zeigen, dass alle vor dem Gesetz gleich seien.

Kommentar: Auch die gesamte Saudi Elite selbst? Die saudische Elite und ihre religiöse Staatsform (der Wahabismus) sind für unglaubliche Untaten bekannt aller IS bekannt. Zu dem haben sie die US-Elite kräftig dabei unterstützt Terroristen auszubilden und in alle Welt zu schicken. Zusätzlich sind Sie für völkerrechtswidrige Angriffskriege bekannt, bei denen bewusst viele Zivillisten umgebracht werden. Sie hierbei z.B. Jemen. Und es sollte hier auch bedacht werden dass die saudischen Eliten von ISrael unterstützt werden. Ob sich das alles ändert bleibt fraglich aber hoffen darf man.

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