Gegen Russland: NATO will zivile Infrastruktur Europas kriegsbereit machen

Die NATO braucht Straßen, Brücken und andere zivile Infrastrukturen in Europa, um ihren wachsenden militärischen Bedarf zu decken. Dies hat NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vor einem Treffen der Verteidigungsminister in Brüssel gesagt.

Die Verteidigungsminister der 29 NATO-Staaten sind in Brüssel eingetroffen, um Gespräche über eine, wie es heißt, Revision der NATO-Kommandostruktur aufzunehmen. Diese sieht ein neues Kommando zum Schutz der Seegrenzen zwischen Nordamerika und Europa vor sowie ein weiteres Kommando zur „Verbesserung der Truppen- und Ausrüstungsbewegungen innerhalb Europas“.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hält eine Revision der Kommandostruktur für notwendig, um die angebliche Bedrohung aus Russland zu bekämpfen. So will die NATO zum Zweck der „Abschreckung und kollektiven Verteidigung“ europäische Straßen für die schnelle Verlegung von Panzern, Artilleriegeschützen und anderen schweren Ausrüstungsgütern nutzen.

Es geht nicht nur um Befehle. Wir müssen auch dafür sorgen, dass die Straßen und Brücken stark genug sind, um unsere größten Fahrzeuge tragen zu können, und dass die Schienennetze für den schnellen Transport von Panzern und schweren Geräten gerüstet sind“, sagte Stoltenberg am Dienstag auf der vorministeriellen Pressekonferenz.

Die NATO habe einen militärischen Bedarf an ziviler Infrastruktur und „wir müssen diese aktualisieren, um sicherzustellen, dass den aktuellen militärischen Bedürfnissen Rechnung getragen wird“.

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