Nach den USA nun auch die NATO-Staaten: 3.000 weitere Soldaten werden nach Afghanistan entsandt

Das US-geführte Militärbündnis NATO wird voraussichtlich am Donnerstag die Entsendung von 3.000 Soldaten nach Afghanistan beschließen. Damit könnte die Zahl westlicher Truppen auf 20.000 steigen. Das wäre Teil einer langfristigen Bemühung, die Taliban zu besiegen und den Konflikt zu beenden.

Das neue NATO-Personal werde nicht an Kampfhandlungen teilnehmen, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf einen NATO-Beamten. Die Soldaten sollen dabei helfen, neue Soldaten für die afghanische Armee und die Luftwaffe auszubilden. Das Ziel ist, die neue Afghanistan-Strategie des US-Präsidenten Donald Trump zu ergänzen.

„Wir haben beschlossen, die Zahl der Truppen zu erhöhen, um den Afghanen zu helfen, die Pattsituation zu überwinden sowie um den Taliban und den Aufständischen zu signalisieren, dass sie auf dem Schlachtfeld nicht gewinnen werden“, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag vor einer Pressekonferenz.

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