Vitamin B6 hilft bei Histamin-Intoleranz

Histamin ist grundsätzlich etwas Gutes, da es an der Abwehr körperfremder Stoffe beteiligt ist. Besteht eine Histamin-Intoleranz, eine Histamin-Unverträglichkeit, kann es aber zu teils heftigen Symptomen wie Migräne, Magen-Darm-Beschwerden oder Hauterkrankungen kommen. Ursache dafür ist, dass das Histamin im Körper nicht mehr ausreichend abgebaut werden kann. An diesem Abbauprozess ist auch das Vitamin B6 beteiligt.

Neben der Eigenproduktion von Histamin enthalten viele Lebensmittel den Botenstoff. Um eine Intoleranz zu erkennen, führen Ärzte oft einen Histamin-Provokationstest durch.

Histamin ist ein natürliches Eiweiß, das im Körper sowohl als Botenstoff als auch als Gewebshormon aktiv ist. Seine wohl bekannteste Eigenschaft ist seine Mittlerfunktion bei der Abwehr: Es ist ein Mediator bei Entzündungen, und damit an der Entstehung von Rötungen, Schwellungen, der Erwärmung von Gewebe und Entzündungsschmerzen beteiligt. Es wird zusammen mit Heparin und bestimmten Enzymen aus den Mastzellen des Immunsystems freigesetzt, sobald diese auf einen Erreger oder ein körperfremdes Eiweiß treffen.

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