Berlin: Mann rast mit Auto auf Menschengruppe zu – Polizei vermutet Unfall

Passanten in Berlin müssen zur Seite springen, als ein Auto auf dem Bürgersteig auf sie zurast. Verletzt wird niemand. Schnell stellte sich die Frage: War es ein Anschlag oder ein Unfall?

An einer Bushaltestelle in Berlin ist ein Mann mit einem Mietwagen auf mehrere Menschen auf dem Fußweg zugerast. Sie konnten sich am Freitagabend durch einen Sprung zur Seite retten, verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass es wohl kein Anschlag war.

Der Fahrer flüchtete danach mit dem Auto. „Wir hatten in der Tat zwischenzeitlich die Befürchtung, dass es sich um einen versuchten Terroranschlag handeln könnte“, sagte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Aber wenn man sich den Ablauf anschaue, spreche inzwischen nicht viel dafür. Die Polizei gehe von einem Verkehrsunfall mit Fahrerflucht aus. Erkenntnisse zur Motivation des noch flüchtigen Fahrers lägen noch nicht vor, sagte Geisel. Der Staatsschutz ermittelt.

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