Für die Psyche und Körper: Hundehalter leben länger – Auch andere Haustiere sind sehr hilfreich

Tiere können nicht nur gut sein für die Laune, sondern auch für die Gesundheit. Vor allem Singles profitieren vom Zusammenleben mit einem Tier – ob Schildkröte, Kanarienvogel oder Goldfisch.

Wahrscheinlich liegt es auch an Hund und Katze, dass Jupp Heynckes mit 72Jahren noch so fit ist. „Das sind Tiere, die gehören zur Familie“, hatte der Fußball-Lehrer bei seiner Vorstellung als neuer alter Bayern-Trainer im Oktober gesagt und nebenbei seine idealen Blutdruckwerte erwähnt, sowie einen Ruhepuls, auf den jeder Zen-Mönch neidisch sein kann. Womöglich ist auch der Koi-Karpfen, den der Erfolgscoach nach seinem letzten, mit dem Triple-Gewinn abgeschlossenen Engagement 2013 von den Spielern geschenkt bekommen hatte, nicht unbeteiligt am beachtlichen Gesundheitszustand des drahtigen Mannes vom Niederrhein.

Einzelne Fallberichte zählen zwar nicht viel in der Medizin, aber was für Heynckes gilt, ist nun auch von wissenschaftlichen Untersuchungen im großen Stil bestätigt worden: Haustiere halten gesund. Gerade haben Epidemiologen aus Schweden im Fachmagazin Scientific Reports gezeigt, dass Hundebesitzer länger leben und seltener an Herzkreislaufleiden erkranken. Die Redensart „Auf den Hund gekommen“ muss umgedeutet werden.

Powered by WPeMatico

Similar posts