Studie: Fleischlose Ernährung begünstigt Depressionen

Der Verzicht auf Fleisch gilt als gesund und richtig. Tatsächlich haben Vegetarier in der Regel günstigere Blutdruckwerte, ein besseres Körpergewicht und weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch Ernährung ohne Fleisch kann sich auch negativ auswirken, und zwar auf die Psyche. In einer neuen Studie hat sich überraschend gezeigt, dass Männer, die sich vegetarisch ernähren, eher zu Depressionen neigen.

Gut vier von hundert Erwachsenen in Deutschland ernähren sich vegetarisch. Sie verzichten auf Fleisch oder sogar auf alle tierischen Lebensmittel. Neben ethisch-moralischen Gründen wird die Ernährung auch der Gesundheit zuliebe umgestellt. Schaut man dabei auf die körperliche Gesundheit, schneiden Vegetarier tatsächlich gut ab. Die gesundheitlichen Vorteile des Fleischverzichts sind gut dokumentiert. Wenig ist dagegen darüber bekannt, wie sich ein bestimmtes Essverhalten auf die Psyche auswirken kann. In einer aktuellen Studie über vegane Ernährung haben sich Neurowissenschaftler des National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism in den USA und Mediziner der University of Bristol mit dem Thema beschäftigt. Sie gingen der Frage nach, ob es einen Zusammenhang zwischen fleischloser Ernährung und Depressionen gibt.

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