Überrascht? Android übermittelt heimlich Standortdaten

Nutzer von Android-Geräten verraten Google offenbar jederzeit ihren Standort – selbst wenn sie Ortungsdienste abschalten.

Google sammelt offenbar seit Monaten die Standortdaten von Android-Nutzern weltweit, wie die Nachrichtenseite „Quartz“ berichtet. Der Standort wird dem Bericht zufolge selbst dann erfasst, wenn Nutzer weder Ortungsdienste wie etwa GPS noch irgendwelche Apps oder eine Sim-Karte benutzen.

Für die Ortung speichere das mobile Betriebssystem, mit welchem Mobilfunkturm das Smartphone Kontakt aufnehme, wie „Quartz“ berichtet. Verbindet sich das Gerät mit mehreren Funktürmen, lässt sich die Position des Besitzers zumindest ungefähr bestimmen. Die Daten würden an Google übermittelt, sobald sich das Gerät das nächste Mal mit dem Internet verbindet, heißt es weiter.

Ein Google-Sprecher bestätigte „Quartz“, dass der Konzern die Daten seit Anfang 2017 sammele. Sie würden genutzt, um die Verteilung von Push-Benachrichtigungen zu verbessern, seien aber nicht gespeichert worden, so der Sprecher weiter. Google wolle die Ortung der Android-Nutzer aber Ende November wieder einstellen.

Powered by WPeMatico

Similar posts