Überraschung: Schätze aus dem Grab des Tutanchamun zeigen fremde Motive aus Asien

Bei der Untersuchung von bislang unbeachteten verzierten Goldblech-Fragmenten aus dem berühmten Grabschatz des Tutanchamun, haben deutsch-ägyptische Archäologen Motive entdeckt, die erstmals eine überraschende Verbindungen zwischen dem Alten Ägypten und Vorderasien aufzeigen.
Tübingen (Deutschland) – Die 1922 von Howard Carter im Grab des Kindkönigs gefundenen Bleche lagerten bislang im Magazin des Ägyptischen Museums in Kairo noch in derselben Kiste, in der sie von Carters Team unmittelbar nach der Entdeckung verstaut worden waren. Ohne sie weiterführend zu untersuchen wurden die Bleche damals in unrestauriertem Zustand fotografiert – und danach nie wieder ausgepackt.

Wie die Archäologen um Professor Peter Pfälzner vom Instituts für die Kulturen des Alten Orients an der Universität Tübingen berichten, haben sie die Goldbleche vier Jahre lang wissenschaftlich untersucht, restauriert und in jahrelanger Kleinarbeit die Einzelfragmente zu 100 annähernd vollständige Goldbleche wieder zusammengesetzt.

„Vermutlich handelt es sich um dekorative Beschläge von Bogenkästen, Köchern und Zaumzeug“, berichten die Forscher und unterstreichen die bislang ebenfalls unbeachteten Darstellungen auf den Goldblechen.

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