Russland bestätigt Radioaktive Wolke: Majak als Strahlenquelle ausgeschlossen

Russische Behörden bestätigten am Dienstag die Berichte über den Anstieg von Radioaktivität. Diese wurden bei Luftmessungen über dem Ural festgestellt. Aber auch in Polen und der Ukraine fand man die gleiche hohe Strahlung. Der schnelle Fingerzeig auf eine russische Nuklearanlage folgte postwendend.
Der meteorologische Dienst Russlands bestätigte das Austreten von Ruthenium-106 im südlichen Ural im späten September und stufte diesen Vorfall als „sehr hohe Verunreinigung“ ein. Auch die Behörde für Strahlenschutz in Frankreich bestätigte eine erhöhte radioaktive Messung zwischen dem Wolga-Fluss und dem Ural. Das führte die Behörde auf einen Unfall mit radioaktivem Brennstoff zurück. Eine Gesundheitsgefahr für europäische Länder bestünde nicht.

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Ruthenium gehört zu den Edelmetallen. Es wird als Katalysator verwendet. Das Ruthenium-106 gilt im Vergleich zu anderen radioaktiven Isotopen als sehr langlebig mit einer Halbwertszeit von 374 Tagen. Es tritt bei der Spaltung von Uran auf sowie in abgebrannten Brennelementen. Da Ruthenium zellschädigend ist, wird es in der Krebstherapie eingesetzt.

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