Tiere nutzen ihre eigenen „sozialen Netzwerke“

Lange Zeit wurde angenommen, dass Tiere nur über den direkten Kontakt Informationen und Wissen austauschen können. Doch nun scheinen sich zunehmend Indizien dafür zu finden, dass Tiere ebenfalls über „Datenbanken“ und öffentliche Netzwerke verfügen, die ihnen erlauben, Wissen ohne direkten Kontakt zwischen Generationen und Individuen auszutauschen.

Bereits der sowjetische Forscher Nikolaj Naumow hatte die These aufgestellt, dass Tiere eine Art soziale Netzwerke aufbauen können, um Informationen „öffentlich“ auszutauschen. Diese nannte er „Signalfelder“.

Nach Naumows Hypothese sind diese Signalfelder in die natürliche Umgebung eingebaut und dienen als „Sammelort“ für Informationen, die von allen Individuen offen eingesehen werden können.

Besonders oft betreffen diese Informationen sichere Wege zu Wasser- oder Nahrungsstellen.

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