Jordan Peterson über das „weiße Privileg“

Jordan B. Peterson, Psychologie-Professor an der Universität von Toronto, wird jetzt jede Woche auf Achgut.com vertreten sein. Seine Hauptthemen sind die Psychologie des religiösen und ideologischen Glaubens sowie die Entwicklung der individuellen Persönlichkeit. Im vergangenen Jahr widersetzte sich Peterson einem kanadischen Gesetz, das die Bürger unter anderem dazu zwingen will genderneutrale Pronomen zu verwenden (Bill C-16), weil es nach seiner Auffassung die Redefreiheit verletzt. Mit seiner Kritik an den damit verbundenen Ideologien erreicht Peterson auf seinen Youtube-Kanälen inzwischen ein Millionenpublikum. Die Achse des Guten veröffentlicht jede Woche einen ins deutsche übertragenen Beitrag des Kanadiers unter dem Kolumnentitel „112 Peterson“.

Von Jordan B Peterson.

In meinen Augen ist die Idee des „weißen Privilegs“ absolut verwerflich. Und zwar nicht deshalb, weil weiße Leute nicht privilegiert seien. Ihnen ist sicher klar, dass wir alle möglichen Privilegien genießen. Die meisten Menschen haben Privilegien irgendeiner Art. Sie sollten dankbar für Ihre Privilegien sein und etwas dafür tun, sie zu verdienen, würde ich sagen.

Aber die Vorstellung, dass man einer ethnischen Gruppe ein kollektives Verbrechen anhängen kann, unabhängig von der spezifischen Unschuld oder Schuld der konstituierenden Elemente dieser Gruppe? Es gibt absolut nichts, das rassistischer wäre, als das. Es ist vollkommen verabscheuungswürdig.

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