Mal wieder: Zuckerindustrie verhinderte Studien zum „weißen Gold“

Die US-Zuckerindustrie hat offenbar jahrzehntelang unliebsame Forschungsergebnisse zurückgehalten.

Einer Studie im Fachmagazin PLOS Biology zufolge finanzierte die ‚Sugar Research Foundation‘ – ein Wirtschaftsverband der US-Zuckerindustrie – vor 50 Jahren Tierversuche zu den Folgen von Zuckerkonsum. Als die Experimente darauf hinwiesen, dass auch Stoffwechsel-Störungen und Blasenkrebs dazu zählen könnten, beendete der Verband die Finanzierung, ohne die Ergebnisse zu veröffentlichen.

Die Studie ergänze bereits vorhandene Untersuchungen, die zeigten, wie Unternehmen die Wissenschaft manipulieren. Bereits im Jahr 1965 habe die ‚Sugar Research Foundation‘ heimlich einen Überblicks-Artikel im New England Journal of Medicine finanziert, der einen Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und Herzerkrankungen verharmloste.

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