Die »Hells Bells« von Yucatán: Seltsame Unterwasser-Stalaktiten erstmals untersucht

In einer seit Jahrtausenden überfluteten Höhle in Mexiko sind einzigartige »Tropfsteine« entstanden. Doch wie war das möglich?
Bei Tropfsteinen zeigt sich die Natur von ihrer künstlerischen Seite. Im Normalfall wachsen sie Tausende von Jahren in Höhlen, die sich in kalkhaltigem Gestein gebildet haben: Wasser sickert durch das Gestein und reichert sich dabei mit Kalziumkarbonat an. Erreicht es die Höhlendecke, fällt beim Heruntertropfen ein kleiner Teil des Kalziumkarbonats aus, bleibt hängen und trägt ein wenig zur Bildung eines Tropfsteins bei.

Während hängende Kalkzapfen Stalaktiten genannt werden, heißen die sich von unten bildenden Tropfsteine Stalagmiten. Eine spektakuläre »Tropfsteinformation« in der El-Zapote-Höhle auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán zeigt nun aber, dass es auch anders geht – zumindest bei Stalaktiten.

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