Extremwetter: Anzahl der großen Stürme ist um das Doppelte angestiegen

„Maria“, „Irma“, „Harvey“: Im Jahr 2017 jagte ein verheerender Tropensturm den nächsten. Müssen wir auch in Zukunft mit immer mehr und heftigeren Wirbelstürmen rechnen?

Zerstörerische Gewalt: So sah die Wärmebildkamera eines Satelliten den Tropensturm Irma am 20. September 2017

Man hört oft, durch den Klimawandel gebe es weltweit mehr und stärkere Stürme. Aber stimmt das überhaupt? Die Antwort ist: ja und nein.

Denn auf die Häuftigkeit von Stürmen hat die Erderwärmung offenbar keinen Einfluss. Wohl aber auf ihre Stärke, und damit auf ihre Zerstörungskraft. Stefan Rahmstorf vom Potsdam Institut für Klimafolgenfoschung erwartet, dass es mehr Tropenstürme der höchsten Kategorien 3 bis 5 geben wird – und dafür weniger schwache.

Kommentar: Stefan Rahmstorf: Bezahlter Propagandaprof der Erderwärmung?

Der Grund dafür: Tropische Wirbelstürme beziehen ihre Energie auf den obersten Wasserschichten der Ozeane. Je stärker die sich aufheizen, desto mehr Energienachschub bekommt ein entstehender Sturm. Klar ist auch, dass die Stürme mehr Niederschläge bringen. Denn je wärmer die Luft, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen. Die Folge: heftigere Niederschläge.

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