„Hegemon“ um jeden Preis: Die Arroganz der USA in Syrien gegen Russland ist unübertroffen

Das ist ein starkes Stück: Es sei vor allem die US-geführte Koalition gewesen, die große Teile Syriens vom IS befreit hat, erklärte kürzlich das Pentagon. Alles Lüge, sagt der ehemalige britische Botschafter in Syrien, Peter Ford. Damit solle nur die rechtswidrige US-Präsenz auf syrischem Boden rechtfertigt werden.

Dass die USA und ihre Verbündeten für die Zerschlagung des IS in Syrien ausgesprochen wenig getan haben, müsse wohl kaum ausgeführt werden. „Russland und Syrien haben die Hauptlast im Kampf gegen den IS auf sich genommen. Sie haben die meisten Opfer zu beklagen, während die Verluste der USA an einer Hand abgezählt werden können“, sagte der britische Ex-Botschafter im Sputnik-Gespräch.

Die Lüge über ihre Rolle in Syrien verbreiteten die USA nur, weil sie Russland den Erfolg nicht gönnten, erklärt Ford: „Die Amerikaner können sich nicht damit abfinden, dass ihr Syrien-Plan und das Vorhaben eines Regime-Change vereitelt wurde.“

Das Pentagon hatte zuvor erklärt, die Vereinigten Staaten wollten in Syrien bleiben, um Partner zu unterstützen und die Rückkehr von Terroristen zu verhindern. Es stelle sich nur die Frage, welche Partner die USA in einem Land haben können, das deren Präsenz auf eigenem Boden nie erlaubt hat.

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