Erdbeben verschiebt türkische Stadt Bodrum näher zur See

Die Stadt Bodrum an der ägäischen Küste im Südwesten der Türkei hat sich nach einem Erdbeben im Juli in Richtung See verschoben, stellten türkische Wissenschaftler fest.

Laut der Zeitung Hurriyet Daily News führten elf Forscher von verschiedenen Universitäten mit Hilfe von 20 GPS-Stationen die Untersuchung durch. Die Fachleute verfolgten waagerechte und senkrechte Verschiebungen, die durch Erdstöße der Stärke 6,6 nach der Richterskala verursacht worden waren.

„Es stellte sich heraus, dass im Meeresboden in einer Zone mit einer Länge von 65 Kilometern und einer Breite von 25 Kilometern in der Region vor der südlichen Küste der Insel Kara Ada von Bodrum und der (griechischen – Anm. d. Red.) Insel Kos ein Spalt entstanden ist“, sagte Professor Hasan Sözbilir von der Dokuz Eylül University.

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