SOTT FOKUS: War die Venus ein Komet der die Erde verwüstete? Neue Entdeckung – Plattentektonik

Wegen ihrer etwas kleineren Größe, ihrer Nähe zur Erde und den „lebensunfreundichen“ Bedingungen gilt die Venus als die tote Schwester der Erde.

Temperaturen, die Blei schmelzen lassen, extreme Winde und ein Luftdruck, der 90-mal größer als derjenige auf der Erde ist – die Venus gilt als Schwester der Erde; jedoch ist der drittkleinste Planet unseres Sonnensystems ein Ort der Extreme. Geologisch betrachtet ist unser Nachbar allerdings ein bisschen monoton, schließlich ist Plattentektonik dort nur rudimentär vorhanden – zumindest dachten Planetologen dies lange.

Der Arzt, Psychoanalytiker und Autor Immanuel Velikovsky stellte 1950 in seinem Buch Welten im Zusammenstoß, anhand einer detaillierten Analyse die Hypothese auf, dass die Venus ursprünglich ein Komet war, der auf einer unregelmäßigen Umlaufbahn zerstörerisch durch das innere Sonnensystem streifte und mehrfach die Erde verwüstete. Auch die Umlaufbahn des Mars soll anhand dieser These durch die Venus verändert worden und dabei der Erde nahe gekommen sein. Nach Velikovsky geschah dies noch nicht vor allzu langer Zeit und berühmte Mythen könnten Zeugen dieses Ereignisses gewesen sein:

Im Jahr 1950 erschien Velikovskys Buch Welten im Zusammenstoß, welches eine katastrophistische Sichtweise auf Ereignisse der letzten 5000 Jahre vorstellt. Er kommt zu der Überzeugung, dass durch eine kosmische Katastrophe Masse von Jupiter „abgesprengt“ wurde und sich in einer Proto-Venus sammelte; diese kreiste als „Komet“ auf einer unregelmäßigen Bahn durch das innere Sonnensystem. Die Venus sollte sowohl mit ihrem „Kometenschweif“ als auch durch ihre Gravitation und ihre elektromagnetische Wirkung die Erde mehrfach verwüstet haben. Das Jahr hatte zuvor weniger als 360 Tage und änderte sich durch diese Umbrüche im 2. Jahrtausend v. Chr. zu einem Jahr mit 360 Tagen.

Ebenfalls wurde die Bahn des Mars in seiner Umlaufbahn von der Venus gestört, was als „Kampf der Götter“ in die Mythen, wie zum Beispiel die Ilias, einging. Mars kam danach der Erde mindestens zweimal im 7. Jahrhundert v. Chr. nahe und richtete globale Verwüstungen an. Durch diese Interaktion soll sich das Jahr nochmals zu einer Länge von 365 1/4 Tagen geändert haben, während sich die Bahnen von Mars und Venus in der nachfolgenden Zeit stabilisierten.

Auch nach der hypothetischen Stabilisierung der Umlaufbahn der Venus-Kometen könnte der Planet auch heute noch einen direkten Einfluss auf Ereignisse auf der Erde haben. Pierre Lescaudron schreibt in seinem neuen Buch Erdveränderungen und die Mensch Kosmos Verbindung im Kapitel „Entladung der Sonne“:

Aufgrund ihrer Nähe kann auch die Venus in einer ähnlichen Weise einen starken Einfluss auf die Erde haben (siehe Abbildung 31). Tatsächlich erstreckt sich der Plasmaschweif der Venus über etwa 45 Millionen Kilometer in Richtung des Erdorbits. Wenn diese beiden Planeten am nächsten zueinander sind, erreicht dieser Plasmaschweif fast die Erde, was starke Störungen im elektrischen Zustand der Erde auslösen kann. Diese „annähernde Berührung“ schließt kurzzeitig einen Stromkreis, der es diesen beiden benachbarten Planeten erlaubt, Ladung auszutauschen. In solchen Fällen sind Erde und Venus zusätzlich in einer Linie mit der Sonne, was ihre Entladekapazität noch weiter erhöht.

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