Der Iran hat Recht: Ein Stellvertreterkrieg unter dem Deckmantel von „Protesten“

Nach dem Beginn der Protestwelle im Iran verkündet die Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf den Sekretär des iranischen Nationalen Sicherheitsrates (SNSC) Ali Schamchani, dass es sich hierbei um einen Stellvertreterkrieg von drei Nationen handelt: die USA, Großbritannien und Saudi-Arabien.

Die USA, Großbritannien und Saudi-Arabien würden hinter den Massenunruhen stehen und die die Proteste beeinflussenden Kampagnen in den sozialen Netzwerken führen. Die Analyse beweise, 27 Prozent der neuen anti-iranischen Hashtags würden aus Saudi-Arabien stammen. Diese Einmischung aus dem Ausland sei darauf gerichtet, die Entwicklung des Irans zu hemmen.

Seit dem 28. Dezember finden im Iran regierungskritische Proteste statt. Nach den jüngsten Angaben der Behörden sollen bisher bei den landesweiten Demonstrationen mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen sein. Der iranische Präsident Hassan Rouhani hatte erklärt, die jüngsten Massenproteste seien nicht nur auf interne Probleme des Landes, sondern auch auf Anstiftungen aus dem Ausland zurückzuführen.

Tatsächlich steht es außer Frage: Dieser Stellvertreterkrieg findet höchstwahrscheinlich genau so statt, wie es Schamchani andeutet. Seit vielen Jahren zeigt besonders Israel ein besonders starkes Interesse an einer Destabilisierung des Landes.

Als Vorwand für das Vorhaben Israels und ihrer westlichen Koalition (darunter tatsächlich die USA, Großbritannien und Saudi-Arabien) Iran in die Knie zu zwingen, wurde wiederholt die nicht vorhandene Gefahr einer nuklearen Aufrüstung des Landes aufgebauscht. Bis heute Versucht Israel mit demselben Argument eine „humanitäre“ Intervention in dem Land durchzuführen. Die Drecksarbeit soll hier natürlich wieder die westliche Koalition durchführen.

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