Die Skythen – Auf den Spuren einer rätselhaften Steppenkultur

Für die Griechen waren sie nur ungehobelte Trunkenbolde und grausame Krieger, die auf ihren schnellen Pferden aus der Steppe einfielen. Doch die Skythen waren alles andere als primitive „Barbaren“: Ganz im Gegenteil: Sie schufen feinste Goldkunst, die noch heute für Erstaunen sorgt, lebten in komplexen Gesellschaften und ihre Kultur prägte 500 Jahre lang das gesamte Gebiet der eurasischen Steppe – von der Schwarzmeerküste bis in die Mongolei.

Wer aber waren diese Reiternomaden, die überall in Zentralasien ihre auffälligen Grabhügel und sagenhafte Goldschätze hinterließen? Weil die Skythen keine schriftlichen Überlieferungen hinterlassen haben, sind viele Aspekte ihrer Kultur noch immer kaum bekannt. Unklar ist auch, welche griechischen Beschreibungen dieser „gefährlichen Nachbarn im Osten“ einen wahren Kern haben und wo die antiken Berichte kreativ ausgeschmückt oder sogar frei erfunden sind. Gerade in den letzten zehn Jahren haben Ausgrabungen immer mehr Details über die Welt der Skythen ans Licht gebracht – und für einige neue Erkenntnisse, aber auch Überraschungen gesorgt.

Powered by WPeMatico

Neue Forschungsergebnisse – 66 Mio. Jahre v. Chr.: Als es auf der Erde dunkel wurde

Der Einschlag eines gewaltigen Asteroiden am Ende der Kreidezeit rottete nicht nur die Dinosaurier aus, sondern mit ihnen drei Viertel aller Arten auf der Erde. Welche Folgen allein der durch Brände freigesetzte Ruß damals nach sich zog, haben nun Forscher mithilfe von Simulationen ermittelt. Demnach könnte der dichte Rußschleier die Erde damals für zwei Jahre lang in Dunkelheit gehüllt haben – mit fatalen Folgen für Klima und Pflanzenwelt. Doch selbst als das Licht zurückkehrte, wurde es kaum besser. Denn der Ruß bewirkte auch einen drastischen Ozonschwund in der Stratosphäre.

Die Katastrophe ereignete sich vor rund 66 Millionen Jahren: Ein etwa zehn Kilometer großer Asteroid raste auf die Erde zu und schlug in der Gegend der heutigen Halbinsel Yucatan ein. Der Impakt setzte in Bruchteilen von Sekunden gewaltige Energien frei und ließ den Asteroiden, aber auch große Teile des Untergrunds sofort verdampfen. Eine Schock- und Hitzewelle raste um die Erde. Gleichzeitig löste der Einschlag starke Erdbeben, Tsunamis und Waldbrände aus und verstärkte die ohnehin schon heftigen Vulkanausbrüche des Dekkan Trapp-Gebiets im heutigen Indien. „Schon diese unmittelbaren Folgen des Einschlags hätten ausgereicht, um viele der großen Landtiere auszurotten“, erklärt Erstautor Charles Bardeen vom US National Center for Atmospheric Research in Boulder. „Aber die Tiere, die in den Ozeanen lebten, die sich unter der Erde vergraben konnte oder wenigstens zeitweilig untertauchen, hätten diese erste Phase wahrscheinlich überlebt.“

Doch den Überlebenden wurden nun die Spätfolgen des Einschlags zum Verhängnis: Dunkelheit und Kälte. Bereits Anfang dieses Jahres hatten Forscher ermittelt, dass durch den Impakt des Chicxulub-Asteroiden große Mengen schwefelhaltige Schwebstoffe freigesetzt wurden, die sich wie ein Schleier rund um die Erde legten. Allein die abkühlende Wirkung dieser Schwefelaerosole könnte die globalen Temperaturen um mehr als 20 Grad gesenkt haben – die Jahresmitteltemperatur fiel dadurch unter den Gefrierpunkt. Jetzt haben Bardeen und seine Kollegen einen weiteren Akteur dieses Szenarios untersucht: den bei den vielen Bränden freigesetzten Ruß. Untersuchungen in den damals abgelagerten Sedimenten belegen, dass direkt nach dem Einschlag mindestens 15.000 Millionen Tonnen feiner Ruß in die Atmosphäre gelangten – möglicherweise sogar noch viel mehr, wie die Forscher erklären. Welche Folgen dies für das Klima und die Lebenswelt der Erde hatte, haben sie nun in einer Reihe von Modellsimulationen untersucht.

Powered by WPeMatico

SOTT FOKUS: Das Elektrische Universum – Teil 41: Der Wahrheitsfaktor

An diesem Punkt wissen wir inzwischen, dass die gesamte menschliche Population mit dem kosmischen Informationsfeld interagiert. Wir wissen jetzt auch, dass Einzelpersonen ihren Einfluss addieren können und dass die Information, an die wir glauben eine große Rolle spielt. Also ist die nächste logische Frage: Was ist der Unterschied, auf einer individuellen und der kollektiven Ebene, zwischen dem Glauben an etwas das wahr ist und dem Glauben an etwas das falsch ist?

Um die Eigenschaften von wahren Informationen im Vergleich zu falschen Informationen näher zu erläutern, beginnen wir mit den Auswirkungen der wahren und falschen Informationen auf der individuellen Ebene.

Der Wahrheitsfaktor und Lügenfaktor auf einer individuellen Ebene

An dieser Stelle werden wir uns nicht mit einer philosophischen oder semantischen Diskussion darüber beschäftigen, ob Information, per Definition, überhaupt ‚falsche Information‘ sein kann. Das Wörterbuch enthält zwei Definitionen über die Information: Bereitgestellte oder gelernte Fakten über etwas oder jemanden; Was durch eine bestimmte Anordnung oder Abfolge von Dingen übermittelt oder repräsentiert wird.953 Nach der ersten Definition müsste die Information zwangsläufig der Wahrheit entsprechen. Bei der zweiten Definition könnte offenkundig alles was „übermittelt“ wird als „Information“ bezeichnet werden.

Wir könnten Platons Höhlengleichnis (Abbildung 248) als Beispiel dafür hernehmen, wie unzulänglich die zweite Definition ist: die Schatten können vielleicht Dinge vermitteln oder darstellen, aber sie können leicht missverstanden oder als die gesamte Angelegenheit betrachtet werden, obwohl sie in Wirklichkeit tatsächlich nur eine Repräsentation sind – oder schlimmer noch, ein reines Phantasiegespinst oder eine Fabrikation. Diese Repräsentationen können noch stärker verschleiert werden, indem Geschichten über die sich bewegenden Schatten erfunden werden, die keinerlei Grundlagen in direktem Wissen haben. Ein skrupelloses Individuum könnte sogar die Schatten dazu benutzen, die Leichtgläubigen zu erschrecken und sie daran zu hindern die Höhle zu verlassen, um selbst die Wahrheit herauszufinden.

Powered by WPeMatico

Rekord in der Antarktis: 2,7 Millionen Jahre altes Eis geborgen

Analysen des Eisbohrkerns mit Rekordalter erlauben einzigartige Einblicke in das Klima kurz vor Beginn des Eiszeitalters.
Wissenschaftler haben in der Antarktis das bisher älteste Eis der Welt geborgen: Der Bohrkern aus einer Region rund 200 Kilometer östlich der McMurdo-Polarstation ist bis zu 2,7 Millionen Jahre alt und übertrifft das bislang älteste je gefundene Eis um ganze 1,7 Millionen Jahre. Die Probe erlaubt neue Einblicke in das Erdklima dieser Zeit: Dass das Eis kurz vor dem Beginn des Eiszeitalters vor 2,6 Millionen Jahren entstand, macht den Fund besonders interessant. Er könnte dabei helfen zu verstehen, welche Bedingungen damals herrschten. „Das ist unglaublich“, sagte David Shuster von der University of California in Berkeley, der selbst nicht Teil der Forschungsgruppe ist. „Es ist die einzige Probe dieser uralten Erdatmosphäre, auf die wir zugreifen können.“

Powered by WPeMatico

Moskau: Russischer Konzern „Kalaschnikow“ präsentiert elektrische Motorräder für Polizei

Der russische Konzern „Kalaschnikow“ hat für die Polizei elektrische Motorräder hergestellt. Das hat der Betrieb via Facebook mitgeteilt und das Video der Präsentation veröffentlicht.
Laut „Kalaschnikow“ sind die Motorräder für die Verkehrspolizei geeignet, die die neue Technik schon begutachtet habe. Sie solle bereits Ende dieses Monats mit ersten Motorrädern ausgestattet werden.​“Die Moskauer Polizei hat jetzt vor, vollwertige Tests russischer elektrischer Motorräder durchzuführen“, hieß es.

Die Maximalleistung der Motorräder beträgt 15 Kilowatt, eine Aufladung reicht für 150 Kilometer.

Powered by WPeMatico

Größter Asteroid seit Beginn der Beobachtungen nähert sich der Erde an

Unserem Planeten nähert sich der größte Asteroid in der Geschichte der systematischen Beobachtungen der potenziell gefährlichen planetaren Objekte, die von der US-Behörde für Aeronautik und Raumfahrt NASA seit Ende der 1980er Jahre durchgeführt werden.

Wie die NASA auf ihrer Webseite berichtet, wird sich das Objekt (3122) Florence am 1. September auf Mindestentfernung zur Erde befinden. Das beträgt etwa sieben Millionen Kilometer oder umgerechnet 18 Strecken zwischen der Erde und dem Mond. Der Asteroid hat einen Durchmesser von fünf Kilometern.

Viele uns bekannte Asteroiden gingen an der Erde näher vorbei, keiner davon war jedoch der vergleichbaren Größe“, teilte der Experte der NASA, Paul Chodas, mit.

Powered by WPeMatico

Feuerball über Marokko aufgezeichnet

Dieser Feuerball wurde in der Nacht vom 21 August 2017 um 2:41 Uhr Ortszeit (0:41 UT) aufgezeichnet. Der Feuerball begann über Marokko bei einer Höhe von etwa 107 km und endete bei einer Flughöhe von etwa 71 km über dem Mittelmeer. Er wurde im Rahmen des SMART Projektes von den Observatorien in Calar Alto (Almería, Spanien), Sierra Nevada (Granada, Spanien), La Sagra (Granada, Spanien), Sevilla und Huelva aufgezeichnet.

Powered by WPeMatico

Feuerball streift über Südkalifornien

AMS Event 2579 2017 – Feuerball streift über Kalifornien. 31 Sekunden langes Video vom 5. August 2017 22:01 Uhr aufgenommen von einer nach Südosten ausgerichteten Kamera.

Powered by WPeMatico