Studie aus dem Jahr 2015: Raubkopien fördern sogar Spieleindustrie

Die Spiele-Industrie kämpft seit vielen Jahren erbittert gegen Raubkopierer. Laut einer bereits 2015 durchgeführten Studie ist das jedoch gar nicht nötig.

Raubkopierer machen der Industrie schon seit Jahrzehnten das Leben schwer. Egal, ob Filme, Musik oder Spiele – im Zeitalter des Internets ist kein Medium vor Piraterie und illegaler Verbreitung sicher. Viele Branchen beklagen massive Verluste durch die verbotene Vervielfältigung ihrer Produkte – zu Unrecht, wie eine Studie der Europäischen Kommission schon 2015 herausfand. Demzufolge kurbelt Piraterie besonders in der Spiele-Industrie den Verkauf weiterer Produkte sogar an! Durch die illegale Verbreitung von Spielen würden Zocker nämlich Geld in kostenpflichtige DLCs und weitere Zusatzinhalte investieren.

Auch im Bereich Musik und eBooks führe die Verbreitung von Raubkopien nicht zu verringerten Absatzzahlen der Originalprodukte. Lediglich die Filmindustrie trägt tatsächlich einen Schaden davon. Auf zehn illegal heruntergeladene Filme kommen laut Studie vier Filme, die weniger verkauft würden. Die bereits zwei Jahre alte Studie wurde von Julia Reda, einem Mitglied der Piraten-Partei, erstmals öffentlich gemacht. Die Europäische Kommission selbst hatte diese bislang zurückgehalten. Aber warum? Reda vermutet, dass die Ergebnisse sich nicht mit den von der Kommission geplanten Maßnahmen zur strengeren Reglementierung von Internet-Plattformen wie YouTube gedeckt hätten. Erst auf explizite Anfrage der Politikerin erhielt diese Zugang zur Studie und teilte die Ergebnisse nun mit der Öffentlichkeit.

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Neandertaler-Gehirn benötigte mehr Zeit zum wachsen

Acht Monate nach seinem siebten Geburtstag setzte ein Unglück oder eine Krankheit dem Leben des Kindes ein Ende. Dabei war der kleine Neandertaler mit seiner stämmigen Figur, einer Größe von 1,11 Metern und einem Gewicht von ungefähr 26 Kilogramm auf dem besten Weg zu einem vollwertigen Jäger und Sammler. Für Forscher sind die 49 000 Jahre alten, aber gut erhaltenen Überreste des Frühmenschenkindes aus der El-Sidrón-Höhle im Norden Spaniens ein Glücksfall. Sie geben Hinweise auf die Entwicklung des Schädels und Gehirns und Unterschiede im Wachstum von Menschen und Neandertalern, die Antonio Rosas vom Nationalen Naturkundemuseum in Madrid und Kollegen im Fachblatt Science beschreiben.

Eng verwandt und eher Vegetarier

Schon lange versuchen Forscher die biologischen und sozialen Unterschiede zwischen Homo sapiens und Neandertalern herauszuarbeiten, indem sie die Überreste mehrerer Neandertaler-Individuen untersuchen, die in der Höhle von El Sidrón entdeckt wurden. Erbgutanalysen haben beispielsweise ergeben, dass die Männer unter den sieben Erwachsenen eng miteinander verwandt waren und wohl zur gleichen Sippe gehörten. Die drei Frauen dagegen stammten aus unterschiedlichen Gruppen. Offenbar blieben Söhne also in dem Clan, in dem sie geboren wurden, während sich die Töchter anderen Gruppen anschlossen, wenn sie erwachsen wurden.

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„Nur eines von Tausenden Objekten“: Astronomen entdecken weiteren Zwergplanet im Sonnensystem

Jenseits der Bahnen von Neptun und Pluto haben Astronomen einen weiteren Zwergplaneten von einem Viertel der Größe des Pluto entdeckt und vermuten, dass er nur eines von weiteren Tausenden ähnlich großer Objekte ist, die im äußeren Sonnensystem noch zu finden sind.

Cambridge (USA) – Wie das Team um Matthew Holman vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics vorab via ArXiv.org berichtet, trägt das Objekt die Bezeichnung „2010 JO179“ und wurde im Rahmen der Pan-STARRS Outer Solar System Survey entdeckt.

Anhand der Helligkeitsmessungen schätzen die Astronomen den Durchmesser des transneptunisches Objekts auf 600 bis 900 Kilometer. Im Vergleich dazu misst Pluto 2.370 Kilometer im Durchmesser. „2010 JO179“ umkreist die Sonne in einem Abstand von 78,3 Astronomischen Einheiten (AE/AU = Abstand Erde-Sonne) und damit jenseits des Kuiper-Gürtels. Zum Vergleich: Neptun ist 30,5 und Pluto 39,5 AU von der Sonne entfernt. Die Astronomen vermuten, dass das Objekt eine annähernde Kugelform aufweist und einmal alle 30,6 Stunden rotiert. Gegenüber Neptun scheint „2010 JO179“ in einer Bahnresonanz von 21:5 zu befinden.

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Dauerhafte körperliche Aktivitäten im Alltag ist besser als Fitnessstudio

Körperliche Aktivität im Alltag steigern, statt ins Fitnessstudio zu gehen

Eine gesteigerte körperliche Aktivität in unserem Alltag wirkt sich positiv auf die Gesundheit aus. Selbst Kleinigkeiten, wie die Nutzung von Treppen oder kurze Wege zu Fuß ins Büro, scheinen Menschen besser vor Herzerkrankungen und einem frühzeitigen Tod zu schützen, als die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio.

Die Wissenschaftler der Simon Fraser University’s faculty of health sciences in Vancouver stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass eine gesteigerte körperliche Aktivität eine von 20 Herzerkrankungen und einen von 12 vorzeitigen Todesfällen verhindern könnte. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift The Lancet.

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Wütend ins Bett gehen ruiniert unseren Schlaf

Wirkt sich die Stimmung vor dem zu Bett gehen wirklich auf unseren Schlaf aus?

Wenn Menschen schon eine lange Zeit glücklich verheiratet sind, raten sie frisch verheirateten Paaren häufig dazu, am Abend niemals wütend aufeinander schlafen zu gehen. Forscher fanden jetzt heraus, dass dies auch unter gesundheitlichen Gesichtspunkten einen Sinn haben könnte: Denn zu Bett gehen in einer schlechten Stimmung schadet tatsächlich dem Schlaf.

Die Wissenschaftler der Iowa State University stellten bei ihrer aktuellen Untersuchung fest, dass die Stimmung, in der wir am Abend ins Bett gehen, Einfluss auf unsere Nachtruhe hat. Der schlechte Schlaf führt dann wiederum zu verschiedenen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Journal of Research in Personality.

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Junk Food von klein auf: Kitas bieten Kindern eine extrem ungesunde Ernährung

Wer glaubt, dass Kinder in unserer Gesellschaft ganz besonders umsorgt und beschützt werden, hat sich getäuscht. Denn das, was Kinder in vielen Kitas essen müssen, grenzt schon fast an Körperverletzung. Zucker, Weissmehl und Würstchen scheinen in vielen Kitas die Grundnahrungsmittel zu sein. Kein Wunder sind Übergewicht und chronische Krankheiten so weit verbreitet. In der Kindheit entscheidet sich schliesslich, wie sich der Mensch im späteren Leben ernähren wird – und eine ungesunde Ernährung ist nun einmal eine der wichtigsten Ursachen der meisten chronischen Erkrankungen.

Kitas bieten Kindern eine extrem ungesunde Ernährung

Viele Eltern sind auf die Betreuung ihrer Kinder in einer Kita angewiesen. Beide Elternteile sind berufstätig – und die Familie kann es sich nicht leisten, dass ein Elternteil zu Hause bleibt, um die Kinder zu betreuen. Auch können Kitas für die Entwicklung von Kindern durchaus Vorteile haben, wie wir schon hier beschrieben haben: Wie Sie die richtige Kita finden

Natürlich wünscht man sich für seine Kinder die bestmögliche Kita und somit die bestmögliche Betreuung, wozu auch eine gesunde Ernährung gehört. Gerade Eltern, die sich selbst gesund ernähren, fühlen sich extrem unwohl, wenn ihre Kinder in der Kita das wirklich Ungesündeste essen müssen, was der Lebensmittelmarkt zu bieten hat.

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Forscher: Übertragen sich Gewalt-Erfahrungen durch die Generationen?

Der lange Schatten von Gewalt im Kindesalter

Können sich schwere Traumata in der Kindheit- wie sexueller Missbrauch oder Gewalt auch auf die folgenden Generationen übertragen? Die Theorie der transgenerativen Übertragung besteht schon seit längerem. Ein Team der Charité in Berlin will dieser Frage nun nachgehen.

Übertragen sich Kindheitstraumata, wie beispielsweise frühe Gewalt- und Missbrauchserfahrungen, auf folgende Generationen? Lassen sich die Spätfolgen von Kindheitstraumata in darauffolgenden Schwangerschaften nachweisen? Und haben Kinder von Müttern, die solche Erfahrungen gemacht haben, aufgrund dieser veränderten pränatalen Bedingungen ein erhöhtes Krankheitsrisiko? Diesen Fragen gehen Forscher um Prof. Dr. Claudia Buß an der Charité – Universitätsmedizin Berlin in den kommenden fünf Jahren nach. Mit 1,48 Millionen Euro fördert der Europäische Forschungsrat die geplanten Untersuchungen. Die Arbeiten beginnen in diesem Monat und erste Frauen werden in die Studien aufgenommen.

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Blitz schlug auf der Wiesn ein – Keine Verletzten gemeldet

Ein Unwetter in München hat die Straßen der Theresienwiese überspült – zeitweise mussten die Fahrgeschäfte des Oktoberfests pausieren. Ein Festzelt wurde von einem Blitz getroffen.
Auf dem Münchner Oktoberfest ist am Abend während eines kurzen, aber heftigen Unwetters ein Blitz in ein Festzelt eingeschlagen. Dabei ist nach Angaben der Feuerwehr niemand verletzt worden.

Das Festzelt auf der Oide Wiesn habe lediglich einen kleinen Schaden davongetragen. Der sei aber so klein gewesen, dass das Zelt nicht geräumt werden musste und der Betrieb regulär weitergehen konnte. Auf der Wiesn müssen dem Feuerwehrsprecher zufolge alle Zelte mit einem Blitzschutz ausgestattet sein.

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Überwältigende Mehrheit für Abspaltung: Irakischer Premier erkennt Kurden-Referendum nicht an

Iraks Ministerpräsident Haidar al-Abadi will das kurdische Unabhängigkeitsreferendum nicht anerkennen. Er werde sich mit dem Ergebnis nicht beschäftigen, sagte Al-Abadi am späten Montagabend, wie die Nachrichtenseite Al-Sumaria meldete. Stattdessen wolle er die Maßnahmen gegen diejenigen verschärfen, die für „dieses Chaos und diese Zwietracht“ verantwortlich seien.

Die Kurden im Nordirak hatten am Montag gegen scharfe internationale Kritik über ihre Unabhängigkeit abgestimmt. Nach ersten Ergebnissen zeichnete sich eine überwältigende Mehrheit für eine Abspaltung ab. Die Nachbarn Türkei und Iran hatten die Kurden vor dem Referendum gewarnt. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan drohte mit einem Ende des kurdischen Ölexports und einer Militärintervention.

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Beschwerde gegen die ARD: Tendenziöse Berichterstattung – Israel greift Chemiefabrik in Syrien an

Der frühere Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Ex-Vorsitzender des ver.di-Betriebsverbandes NDR, haben Programmbeschwerde gegen die ARD eingereicht. Der Vorwurf: „Musterbeispiel an tendenziöser und propagandistischer Nachrichtengebung“.Sehr geehrte NDR-Rundfunkräte,

Israel, von zahlreichen internationalen Beobachtern längst als tatkräftiger Unterstützer der in Syrien mordenden al-Kaida und des IS identifiziert, hat in den frühen Stunden des 7. September seine Luftwaffe in den syrischen Luftraum einfliegen und eine militärische Anlage bei Hama mit Raketen bombardieren lassen.

Kommentar: In der Tat wurde Israel bei der tatkräftigen Unterstützung des IS immer wieder erwischt…

Mindestens zwei syrische Soldaten kamen dabei ums Leben. Offizielle Erklärungen aus Jerusalem gab es dazu nicht. Die syrische Nachrichtenagentur SANA meldete den Vorfall.

Und ARD-aktuell? Leistete sich einmal mehr ein Musterbeispiel an tendenziöser und propagandistischer Nachrichtengebung von der israelischen Parteiseite her.

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