Cheops-Pyramide: Entdeckter Papyrus löst angeblich Rätsel um den Transport

Die Entdeckung eines 4.600 Jahre alten Papyrus scheint uns nun endlich ein vollständiges Bild darüber zu geben, wie die alten Ägypter zur Zeit von Pharao Cheops die riesigen Kalkstein- und Granitsteinblöcke über große Entfernungen hinweg zu den Pyramiden am Gizeh-Plateau transportiert haben.
Zwar wussten die Ägyptologen schon lange, dass die beim Bau der Pyramiden verwendeten Steine aus weit entfernten Steinbrüchen stammten, doch die genaue Art und Weise, wie die alten Ägypter sie ohne die Vorteile moderner Technologie transportiert haben, blieb für sie ein Mysterium. Nun wurde ein Papyrus entdeckt, der von einem Mann namens Merer verfasst wurde und die Antwort auf dieses Rätsel zu liefern scheint.

Merer war ein Aufseher, der ein Team von 40 Elitehandwerkern leitete und sein Bericht über den Bau der Großen Pyramide zählt zu dem bisher einzigen aus erster Hand. Er beschreibt darin detailliert, wie die Kalksteinverkleidungen vom rund 13 Kilometer entfernten Steinbruch von Tura nach Gizeh flussabwärts transportiert wurden. Und zwar wurde eigens dafür ein Kanalnetz konstruiert, das es den Arbeitern ermöglichte, die Steinblöcke auf Holzbooten bis zum Fuß der Pyramiden zu transportieren. Dazu veränderten seine Arbeiter die Landschaft und errichteten riesige Deiche, die sie dann öffneten, um das Wasser vom Nil über künstliche Kanäle zur Pyramide abzuleiten. Mehrere tausend Arbeiter waren an dem Transport der 170.000 Tonnen Kalkstein beteiligt, um sie in den Holzbooten nach Gizeh zu transportieren. Man geht davon aus, dass die Granitblöcke aus dem 700 Kilometer entfernten Steinbrüchen von Assuan ebenfalls auf die selbe Weise erfolgte.

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Forscher bauen einen Nano-Roboter auf DNA-Basis

Am California Institute of Technology (CalTech) haben Bioengineering-Forscher Nanobots auf DNA-Basis entwickelt. Die winzigen Maschinen sind in der Lage, einfache Transport-Aufgaben im Molekülbereich zu erledigen.

Das Team um Anupama Thubagere und Lulu Qian programmierte die Nanobots darauf, einzelne Moleküle von einem fest definierten Platz zu einem anderen zu bringen. Das kann unter anderem dabei hilfreich sein, Medikamente zu benötigten Stellen in einem erkrankten Organismus zu transportieren, aber auch, um präzise Messungen zu erheben – etwa von Tumoren.

Die Programmierung der winzigen Roboter erfolgte nach einem einfachen Prinzip: In einem Bereich sollten die Bots nach einer passenden »Ladung« suchen und diese in einen vorgegebenen Bereich bringen. Stimmt die Ladung, so erfolgt im richtigen Zielgebiet der Befehl zum Loslassen. Da im Nano-Bereich noch nicht die Möglichkeit besteht, Roboter mit eigenem Speicher zu versorgen, sind die Befehle auf diese einfachsten Vorgaben reduziert. Die Nanobots sind dabei so designt, dass sie nur eine bestimme Art von Ladung transportieren können.

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Friedhof unter Spuk-Ruinen von Windhouse entdeckt

Die Ruinen von Windhouse auf der schottischen Insel Yell haben eine besondere Berühmtheit erlangt, denn sie gelten als die am meisten von Geistern heimgesuchte Stätte auf den Shetlandinseln. Nun hat man offenbar auch den Grund dafür gefunden, denn das ehemalige Gebäude aus dem 18. Jahrhundert wurde offenbar über einen alten Friedhof errichtet.

Das Gebäude, das jetzt weitgehend verfallen ist, wurde im Jahre 1707 erbaut und soll angeblich Heimat verschiedener Geister sein, die immer wieder von zahlreichen Zeugen gesehen wurden. Die urbane Legende sowie lokale Überlieferungen berichten, dass der Grund ein Friedhof sein könnte, auf dem das Windhouse errichtet wurde und die Seelen der Verstorbenen nicht zur Ruhe kommen lässt – wie es übrigens an den meisten Orten mit paranormalen Phänomenen der Fall sein soll.

Auch in diesem speziellen Fall scheint es zuzutreffen, denn Forscher haben diverse menschliche Überreste aus dem 13. oder 14. Jahrhundert neben den Ruinen ausgegraben. Und der lokale Archäologe ist sich sicher, dass die Skelette lediglich die Spitze eines makabren Eisbergs bilden. „Die Skelette gehen direkt bis zur Tür und es gibt zweifellos auch Skelette unter den Ruinen“, sagte Val Turner den Shetland News.

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München: Deutsche Bahn zeigt Rentnerin wegen des Sammelns von Pfandflaschen am Hauptbahnhof an

Das Schicksal der Rentnerin Anna Leeb aus München sorgt landesweit für Schlagzeilen. Die Rentnerin bessert ihre karge Rente durch Flaschensammeln auf. Doch nicht überall stieß das auf Verständnis. Im Hauptbahnhof erhielt sie Hausverbot. Mehre Strafanzeigen folgten – inklusive Bußgeld.

Die 76-jährige Rentnerin sammelte trotzdem weiter. Mit dramatischen Konsequenzen. Vor vier Jahren wurde es einigen Hausherren offenbar zu bunt – Frau Leeb erhielt insgesamt 16 Strafanzeigen und wurde wegen Hausfriedensbruch zu einer Strafe von 50 Tagessätzen von jeweils zehn Euro verurteilt, wie die Staatsanwaltschaft München mitteilte.

Hätte sie 90 Tagessätze zahlen müssen, wäre sie sogar vorbestraft gewesen. Nur ein Jahr später wurde sie wieder in vier weiteren Fällen angezeigt. Diesmal musste sie 30 Tagessätze zu 15 Euro zahlen. Insgesamt summierte sich ihre Strafe auf 950 Euro. In Medienberichten wurden anfangs auch 2.000 Euro genannt. In diese Summe sind jedoch die Verfahrenskosten schon mit eingerechnet.

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Nach schwerem Erdbeben: Weitere heftige Stöße vor Mexikos Pazifik-Küste registriert

Nach dem starken Erdbeben in Mexiko ist es nun zu weiteren Stößen der Stärke 5,7 vor der mexikanischen Küste gekommen. Das teilte das Europäische Seismologie-Zentrum (EMSC) am Sonntag mit.

Das Epizentrum befinde sich im Meer 51 Kilometer südlich der Stadt Paredon im Bundesstaat Chiapas, hieß es.

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Keine Überraschung: US-Spezialeinheiten und „Oppositionelle“ auf IS-Territorium in Syrien bleiben unbehelligt

Das russische Verteidigungsministerium hat Luftbilder veröffentlicht, die Kriegsgüter von US-amerikanischen Spezialeinheiten nördlich der Stadt Deir er-Zor zeigen, wo ISIS-Kämpfer stationiert sind.

Spezialeinheiten der US-Armee ermöglichen den sogenannten „Demokratischen Kräfte Syriens“, die von der kurdischen YPG-Miliz angeführten werden, einen freien Durchgang in einem Gebiet, das noch von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ kontrolliert wird, schreibt das Ministerium in einer Erklärung.

„Ohne Widerstand vom ‚Islamischen Staat‘ bewegen sich die SDF-Truppen entlang des linken Euphratufers in Richtung der Stadt Deir ez-Zor“, hinterfragt Moskau.

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Soulsänger Charles Bradley mit 69 Jahren gestorben

Der Soul-Sänger Charles Bradley ist tot. Nach einem langen Kampf gegen den Krebs starb er am Samstag in New York im Kreise seiner Familie, Freunde und ehemaligen Band-Mitglieder, wie das Magazin „Billboard“ unter Berufung auf sein Management berichtete.

Er war 69 Jahre alt.

Auf des Webseite des Künstlers stand am Abend auf schwarzem Grund „Charles Bradley 1948-2017“. In einer Mitteilung auf seinem Twitter-Account war zu lesen: „Schweren Herzens geben wir den Tod von Charles Bradley bekannt. Wir danken Euch für Eure Gedanken und Gebete in dieser schwierigen Zeit“.

Bradley hatte im September alle geplanten Konzerte seiner Tour absagen müssen. Ärzte diagnostizierten Krebs in der Leber. Zuvor hatte sich der Sänger erfolgreich von Magenkrebs erholt.

glö/dpa

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Toter Säugling in einem Park bei Dülmen gefunden

Münster – In einem Park in der Nähe von Dülmen im Münsterland ist ein toter Säugling gefunden worden. Passanten entdeckten die Leiche am Nachmittag in einem Müllsack im Ortsteil Buldern, wie die Polizei mitteilte. Angaben zu Alter, Geschlecht und Todeszeitpunkt konnten zunächst nicht gemacht werden. Darüber soll nun eine Obduktion Klarheit geben. Eine Mordkommission ermittelt.

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Warum? EU-Kommission hielt Studie wegen nicht passender Ergebnisse zwei Jahre zurück

Die EU-Kommission gab 360.000 EUR für eine Studie zu Internet-Piraterie aus. Es sollten die Auswirkungen auf den Verkauf von urheberrechtlich geschützter Musik, Büchern, Videospielen und Filmen untersucht werden. Nur bestimmte Teile der Studie wurden veröffentlicht.

Die niederländische Firma Ecory wurde mehrere Monate lang damit beauftragt, die Auswirkungen von Internet-Piraterie zu untersuchen. Im Mai 2015 präsentierte die Firma der EU einen 304-seitigen Bericht. Die Studie kam zu dem Schluss,

dass die Ergebnisse im Allgemeinen keine belastbaren statistischen Beweise für die Verlagerung von Verkäufen durch Urheberrechtsverletzungen im Internet zeigen. Das bedeute nicht unbedingt, dass Piraterie keinen Effekt habe, sondern nur, dass die statistische Analyse nicht mit ausreichender Sicherheit beweisen könne, dass es einen Effekt gibt.

Der Report zeigt zudem, dass illegale Downloads und Streaming den legalen Verkauf von Spielen ankurbeln können. Der einzige negative Zusammenhang zeigt sich offenbar nur im Zusammenhang mit Blockbuster-Filmen:

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Säureattacke in einem Einkaufszentrum in London

Bei einer Attacke in einem Einkaufszentrum im Osten Londons sind mehrere Menschen verletzt worden. Offenbar handelte es sich um einen erneuten Säureangriff. Die Polizei geht nicht von einem Terroranschlag aus.
In einem Einkaufszentrum in London sind sechs Menschen mit einer gefährlichen Substanz verletzt worden. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, teilte Scotland Yard am Abend mit. Augenzeugen berichteten, dass eine Gruppe von Männern die Attacke im Westfield Shopping Centre in Stratford im Osten der Stadt ausgeführt habe. Rettungskräfte kümmerten sich um die Verletzten. Die Polizei geht nicht von einem Terroranschlag aus. Möglicherweise handelt es sich bei der Chemikalie um eine Säure. In den vergangenen Monaten hat es eine ganze Reihe von Attacken mit ätzenden Substanzen in London gegeben, darunter auch bei Raubüberfällen von Banden und Streitereien. In Großbritannien sind solche aggressiven Substanzen relativ leicht und billig zu beschaffen.

brt/dpa

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