Hurrikan Ophelia trifft auf England und verursacht Marslandschaft: Rote Sonne über Großbritannien

Der Himmel wurde rot und die Sonne – tief orange. Diese optische Änderung, die viele Einwohner Großbritanniens am Montag sehr erstaunte, wurde von Hurrikan Ophelia verursacht. Über ganz England hatte man das Gefühl, als ob man in der Mitte eines Sandsturms in der Sahara Wüste wäre. Teilweise stimmte das sogar – weil an dem Farbwechsel eben Sand und Staub aus Afrika „schuld“ waren.
„Der Hurrikan Ophelia hat mit sich die Luft aus der Sahara gebracht, mit Sand und Staub, die auch Rauch-Partikeln von Waldbränden in Portugal und Spanien enthielt“, zitierte die Zeitung Sun den Experten aus dem britischen meteorologischen Dienst Met Office, Grahame Madge. Als sich die Sonne durch den Staub bewegte, reflektierte und brach sich das Licht. Beim Sonnenuntergang streuten die Partikel die blauen Wellen des Lichtspektrums und ließen mehr rotes Licht durch.

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Israel: Neues Gesetz soll Ermittlungen gegen amtierende Regierungschefs verbieten

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu strebt ein Gesetz an, das Ermittlungen gegen ein amtierendes Regierungsoberhaupt illegal machen soll. Nach Neuwahlen würden die derzeitigen damit auf Eis liegen. Frühere Gesetzesvorschläge dieser Art scheiterten.
Derzeit wird gegen den israelischen Premierminister, dessen Frau und Personen im nahen Umfeld Netanjahus ermittelt. Es geht um angebliche Bereicherung, illegale Abmachungen und Vorteilsnahme. Netanjahu sieht die Geschäftigkeit der Ermittler als Versuch, ihn auf juristischem Wege aus dem Amt zu drängen, da die linke Opposition an der Wahlurne derzeit wenig Chancen dazu sehe.

Kommentar: Netanjahu hat anscheinend einiges zu verbergen und will sich durch dieses Gesetzt absichern. Ohne Gewissen kein Problem.Der Psychopath – Teil 1: Die Maske der NormalitätDer Psychopath – Teil 3: Was ist ein Psychopath?Der Psychopath – Teil 4: Wie Psychopathen die Welt sehen

Ein neues Gesetz, welches seine Regierung auf den Weg bringen will, könnte Netanjahu vor weiteren Untersuchungen bewahren, sollte es ihm gelingen, sich eine neue Amtszeit zu sichern. Der Likud-Politiker David Amsalem hat dieses Vorhaben angeregt, nach eigenen Angaben ohne vorherige Absprache mit dem Regierungschef. Das angedachte Gesetz soll amtierende Premierminister vor allem vor strafrechtlicher Verfolgung wegen des Verdachts von Vermögensdelikten schützen. Im Bereich der schweren Kriminalität, etwa wenn der Verdacht auf gewalttätige Straftaten, sexuelle, Drogen- und Sicherheitsvergehen besteht, soll das Gesetz nicht greifen. Erst mit Ende der Amtszeit würde dem Entwurf zufolge eine umfassende Strafverfolgung wieder möglich.

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Frist festgelegt: Xi will China bis 2035 reich und demokratisch machen

Chinas Kommunistische Partei wird laut dem Generalsekretär Xi Jinping hart arbeiten, um im Zeitraum von 2020 bis 2035 den Staat zu modernisieren und ihn bis Mitte des 21. Jahrhunderts stark und demokratisch zu machen.
Im Anfangsstadium von 2020 bis 2035 werden wir den Anteil von Normalverdienern in der Gesellschaft erhöhen und dank weiteren 15 Jahren harter Arbeit insgesamt eine Modernisierung erreichen“, sagte Xi bei der feierlichen Eröffnung des 19. Parteitages der Kommunistischen Partei Chinas.

Im zweiten Stadium vom 2035 bis Mitte des Jahrhunderts wird die Partei hart daran arbeiten, um China zu einem reichen, demokratischen, harmonischen, zivilisierten und modernisierten sozialistischen Staat zu machen.

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Russland: Abschluss von Test neuer Rakete für Iskander-Komplex

Die Tests einer neuen Rakete für den operativ-taktischen Raketen-Komplex vom Typ „Iskander“ sind auf dem Testgelände „Kapustin Jar“ im südrussischen Gebiet Astrachan laut seinem Chef Oleg Kislow zu Ende gegangen.
„Zu den besonders bedeutsamen Vorhaben in letzter Zeit gehörte die Vollendung der interinstitutionellen Tests einer neuen Rakete für den Iskander-Raketen-Komplex“, sagte er am Mittwoch.

Ihm zufolge sind zurzeit auf dem Testgelände die Tests zu 160 Themen im Interesse aller Teilstreitkräfte der russischen Armee im Gange.

Gemäß dem im Jahr 2011 mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichneten Vertrag steht die Lieferung von Iskander-M-Komplexen an die russische Armee kurz vor ihrem Abschluss. Zudem wurde ein zusätzlicher Vertrag über die Lieferung von zwei Iskander-Brigaden-Komplexen im Rahmen des militär-technischen Forums „Army 2017“ im August in der Region Moskau signiert.

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Malta: Investigativ-Journalistin durch Autobombe getötet – Verbindungen zu Panama-Papers

Am Montag wurde die investigative Journalistin Daphne Caruana Galizia in der Nähe ihres Wohnorts in Malta durch eine Autobombe getötet. Sie hatte den Premierminister und andere Regierungsmitglieder mit Korruptionsvorwürfen in Bedrängnis gebracht.

Die bekannte Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia wurde am Montag in Malta durch eine Autobombe getötet. Sie hatte die Offshore-Geschäfte des maltesischen Premierministers im Rahmen des Panama Paper-Skandals aufgedeckt. Die 53-Jährige wurde in der Nähe ihres Wohnorts in Bidnija im Norden Maltas getötet, berichtete die Times of Malta. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Explosion gegen 15 Uhr Ortszeit.

Caruana Galizia leitete das sehr beliebte Blog „Running Commentary“, das sich mit Skandalen im Mittelmeerraum beschäftigt. Einen dieser Skandale brachte die Journalistin selbst ins Rollen, als sie zu Beginn des Jahres den maltesischen Premierminister Joseph Muscat, dessen Frau und Regierungsmitglieder beschuldigte, in Panama Offshore-Firmen zu besitzen – die allesamt in den geleakten Panama-Papieren auftauchen.

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Macron und der Ausverkauf Frankreichs

Selten wurde ein junger Politiker so über den grünen Klee gelobt, wie der französische Präsident Emmanuel Macron. Doch das war bevor er zum Präsidenten gewählt wurde. Mittlerweile befinden sich seine Umfragewerte im freien Fall. Auf den Straßen Frankreich gärt es wieder.

Noch ist man von einer Revolution in Frankreich weit entfernt. Aber Emmanuel Macron schaut beunruhigt auf die immer häufigeren Zeichen sozialer Mobilisierung. Am 10. Oktober waren die Beamten zum Streik aufgerufen und gingen im ganzen Land auf die Straße. Die Polizei berichtete von insgesamt 209.000 Demonstranten, die französische Gewerkschaft CGT von 400.000.

Es ist zehn Jahre her, dass ein solches Niveau zuletzt erreicht wurde. Im Übrigen haben die neun Gewerkschaften, bei denen Beamte des öffentlichen Dienstes organisiert sind, seit zehn Jahren nicht zusammen demonstriert. Ein Zeichen. Die Unzufriedenheit währt schon lange, hat sich aber in letzter Zeit verstärkt. Der Präsident hat nicht verschwiegen, dass er in den nächsten fünf Jahren 120.000 Stellen im öffentlichen Dienst streichen will.

Die Demonstranten jedoch wissen bereits jetzt von dramatischen Situationen in Krankenhäusern, Schulen und Gerichten zu berichten, in denen manchmal selbst elementare Mittel fehlen. Die Kaufkraft lässt immer mehr nach; für viele wird das unerträglich. Außerdem wurden verschiedene Maßnahmen wie die Erhöhung des CSG (allgemeiner Sozialbeitrag) angekündigt.

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Lungenpest aus Madagaskar erreicht Seychellen

Gesundheitsminister ergreift strikte Sicherheitsmaßnahmen

Die gefährliche Lungenpest greift weiter um sich. Laut offizieller Mitteilungen hat die hochansteckende Infektionskrankheit nun auch die Seychellen erreicht. Das Gesundheitsministerium des Inselstaats hatte am Dienstag bestätigt, dass ein 34-jähriger Mann die Krankheit aus Madagaskar eingeschleppt hat. Um weitere Infektionen zu verhindern, werden Einreisende nun unter Quarantäne gestellt und Flüge nach Madagaskar gestoppt.

Pest fordert auf Madagaskar viele Todesopfer

Die gefährliche Lungenpest wütet derzeit auf Madagaskar besonders schlimm. Knapp 350 Erkrankungen und mehr als 40 Todesfälle wurden bislang gemeldet, wobei es sich in den meisten Fällen um die sogenannte Lungenpest handelt. Diese ist seltener, aber deutlich gefährlicher als andere Formen der Krankheit und wird vorrangig durch Husten aus nächster Nähe übertragen. Um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, wurden unter anderem Flüge eingestellt – doch offenbar zu spät. Denn wie von offizieller Seite bestätigt, hat die Lungenpest nun auch die Seychellen erreicht. Der Gesundheitsminister des Inselstaates hat daher Quarantäne für alle aus Madagaskar ankommenden Reisenden angeordnet.

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Studie: Wale und Delfine haben menschenähnliche Kultur und Gesellschaft

Manchester (Großbritannien) – Wale und Delfine leben in eng geknüpften sozialen Gruppen, bilden komplexe Beziehungen, sprechen miteinander und das zudem in regionalen Dialekten. Damit teilen die Meeressäuger zahlreiche Eigenschaften mit uns Menschen, die zudem – auch das zeigt die aktuelle Studie – mit der proportionalen Hirngröße der Arten einhergeht, obwohl die Struktur unserer Gehirne sich deutlich unterscheidet.

Wie das internationale Team aus Wissenschaftlern um Dr. Susanne Shultz von der University of Manchester aktuell im Fachjournal Nature Ecology & Evolution (DOI: 10.1038/s41559-017-0336-y) berichtet, handele es bei dem Ergebnis der Untersuchungen um die erste umfangreiche Datenerfassung zu Hirngröße und dem sozialen Verhalten von Walen.

Hierzu haben die Forscher Informationen zu 90 unterschiedlichen Arten von Walen, Delfinen und Schweinswalen zusammengetragen und können nun anschaulich aufzeigen, dass die Tiere hochentwickelte soziale und gemeinschaftliche Verhaltensweisen entwickelt haben, wie sie vielfach auch die Grundlagen der menschlichen Kultur ausmachen. Die Studie zeigt zudem, dass diese sozialen und kulturellen Eigenschaften mit der Größe und Ausdehnung des Gehirns (der sog. Encephalisation) einhergehen.

Die Liste an Verhaltensähnlichkeiten zwischen Walen, Menschen und anderen Primaten ist demnach lang:

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Mindestens 12.000 Jahre alt: Forscher meinen – Es gab eine zweite große Sphinx in Gizeh

Aus der Nachbarschaft der Pyramiden von Gizeh ist sie nicht wegzudenken: Die Große Sphinx. Eines ihrer vielen vielleicht weniger bekannten Rätsel ist der Umstand, warum die Statue – im Gegensatz zu nahezu allen anderen Sphinxdarstellungen, die meist paarweise auftreten – offenbar alleine ist. Forscher glauben nun, die Reste der zweiten Sphinx auf dem Gizeh-Plateau gefunden zu haben und das sogar in Blickweite der bekannten Sphinx.
Gizeh (Ägypten) – Tatsächlich gibt es historische Quellen, die bereits eine zweite Sphinx erwähnen: Griechen, Römer und Araber. Allerdings sei diese zweiten Riesenstatue bereits spätestens zwischen 1.200 zerstört worden.

Offenbar basierend auf der früheren Theorie des Ägyptologen Bassam El Shammaa, der von der einstigen Existenz zweier Sphinxe auf Gizeh überzeugt war, zeigen sich Gerry Cannon und Malcolm Hutton nun sicher in einem unscheinbaren Hügel ganz in der Nähe der Sphinx die Überreste ihres Gegenstücks lokalisiert zu haben.

Tatsächlich zeigen die meisten Darstellungen ein Sphinxen-Paar – eine männliche und eine weibliche Sphinx – nicht zuletzt, da auch ach altägyptischer Vorstellung die Sonne jede Nacht einen unterirdischen Tunnel durchwandert, dessen Eingänge von jeweils einem Sphinxen-Paar bewacht werden. Auch die sogenannte Traumstele, zwischen den Vorderpranken der großen Sphinx in Gizeh, zeigt zwei der mythologischen Wesen.

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Im Rahmen der UN-Resolution: Putin bewilligt Sanktionen gegen Nordkorea

Der russische Präsident Wladimir Putin bewilligte die Sanktionen gegen Nordkorea als Reaktion auf dessen letzte Raketen- und Nukleartests. Die vom Putin unterschriebenen Sanktionen sind auf den Bereich der wissenschaftlichen und technischen Zusammenarbeit gezielt. Die Einschränkungen beziehen sich auf die Lieferung von Materialien, Ausrüstungen und Technologien, die für die Umsetzung des Atomprogrammes notwendig sind, und die Geschäfte mit Flugkraftstoff.
Unter das Verbot fällt der Kauf von Gold, Eisen, Titanerz und Kohle aus Nordkorea. Nordkoreanische Banken dürfen keine Filiale in Russland eröffnen. Der Export von Luxusgütern aus Russland nach Nordkorea wird auch untersagt. Die Maßnahmen werden im Rahmen der Resolution 2321 des UN-Sicherheitsrats verhängt, die am 31. November 2016 unterschrieben wurde.

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